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Dienstag, 09. Oktober 2018



hier noch die zweite Fuhre, die zum Wertstoffhof muss (der nur ca. 800m entfernt ist)

Morgens erreicht uns die Antwort der Stadtentsorgung Rostock: Sie holen am 15. Oktober die alte Küche ab. Am Vorabend sollen wir alles an den Straßenrand stellen, und so, dass man es gut sieht. Das Parkett nehmen sie nicht mit, das gehört zum Wertstoffhof. Halber Kubikmeter 38 EUR. Was? Sogar bloß ein halber, kein ganzer für 38 EUR? Dann werden wir heute mal anfangen mit dem Parkettentsorgen. Sitze im Audi umklappen, Decke unterlegen und los. Ein Spaziergang wird das nicht, und mehr als sieben oder acht Bretter kann Annette nicht tragen, weil es sonst zu schwer wird und sie den Stapel nicht mehr mit beiden Armen umfassen kann. Der Audi wird voll bis unter die Decke und dann los zur Müllkippe. Die Holzfläche ist 0,35m x 1m x 1,40m groß. Bei der Müllkippe steht ein Auto geparkt, das wohl zu einem der Mitarbeiter gehört. Annette sagt: Guck' mal, das gibt es ja nicht, schon wieder aus Mettmann. (Jeden Tag sehen wir mindestens ein Auto mit ME in Warnemünde. Der Herbert ist gebürtig aus diesem Landkreis.) Es kommt jemand zu unserem Kofferraum, fragt, ob das alles ist, was wir bringen. Nein, noch mal die gleiche Fuhre haben wir noch. Für alles zusammen sollen wir dann 58 EUR zahlen. Beim zweitenmal sollen wir zahlen. Herbert fragt, wer denn hier aus Mettmann sei? -- Ich, sagt jemand. -- Ich komme aus Wülfrath, sagt Herbert. Der andere sagt, dass er gebürtig aus Düsseldorf sei, viele Jahre in Mettmann gewohnt habe und seit 2,5 Jahren in Rostock wohne. -- Und wir ziehen jetzt auch hierher, sagt Herbert. Dann geht es ans Auspacken und alles in den Holzcontainer bringen. Unsere zweite Fuhre handhabt sich wie die erste. Herbert sagt dann auch, dass wir drei Kartons - noch originalverpackt - Fliesen zum Wegschmeißen haben. Man sagt uns, dass wir die umsonst hier loswerden können, ausnahmsweise mal. Annette geht noch mal zur Anmeldung und fragt, ob wir auch dieses Vlies, was unterm Parkett gelegen hat, hier loswerden und ob das kostenlos sei? Eigentlich nicht, aber ausnahmsweise mal. Hier muss man aber auch für alles bezahlen. Wir hatten in Bayern mal ein ganzes Bad und Gästeklo herausgeschlagen und mussten für die Unmengen Fliesen und Armaturen und Becken usw. nichts bezahlen. Genauso wenig für die fünf Zimmertüren, die wir damals weggeschmissen hatten. Keinen einzigen Cent in Bayern in 2006. Gegen 13 Uhr sind wir fertig mit der dritten Fuhre und können jetzt irgendwo essen gehen. Gehen, nicht fahren. Wir entscheiden uns für das mongolische Restaurant am Marktplatz. Das Essen ist gut, alles leicht scharf, nicht so honigsüß wie beim Chinesen. Und wir haben mal wieder die Kamera nicht dabei. Um 16 Uhr kommt das junge Paar, der alte Mieter, und holt die Spülmaschine ab. Wir hatten ihn gefragt, ob er eine Stichsäge hätte, mit der wir die alte Arbeitsplatte zersägen können. Das eine Stück ist 3m lang. Er schrieb uns, Stichsäge ist kein Problem, er würde uns die Sachen in handliche Stücke zersägen. Jetzt also zersägt er uns beide Arbeitsplatten einmal. So, der Tag ist vorbei, wir sind kaputt und fahren heim. Das wird morgen ein gehöriger Muskelkater sein, vor allem in den Arschbacken und in den Waden.



im Container sieht die Menge klein aus

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