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Sonntag, 28. Oktober 2018



Bonjour Tristesse

Herbstwetter. Nieselregen. Tristesse. Gegen Mittag kommen zwei Wohnmobile aus Schweden hier an, die bestimmt in die Überwinterung starten. Muss toll sein für die Skandinavier, dass es im südlicheren Europa nicht immer nur dunkel ist und dass die Preise für alles so günstig sind. Als Annette den Müll wegbringt, springt ein großer Hund - wie ein Foxterrier, aber in Großformat - entgegen. Sie erschrickt sich immer gleich so bei allem, so auch jetzt. Hundi schnüffelt neugierig an ihr. Annette sagt den Leuten, dass sie mit ihrem Hund aufpassen müssen, da dies ja ein hundefreier Platz sei. Sie müssen den Hund unbedingt nach drinnen nehmen; die Betreiber sind immer sofort da, sobald ein Hund zu sehen ist; als würden sie den ganzen Tag vor der Videoüberwachung sitzen. Die Leute bedanken sich, und es ist eh zu kalt, als dass sie Hundi lange draußen lassen würden. Wenig später kommt ein junge Frau mit zwei kleinen Hunden, einer schwarz, einer weiß, auf den Platz und besucht welche im Wohnmobil. Alles geschieht genau vor der Überwachungskamera. Wir schauen auf die Uhr und bums, vier Minuten später ist die Betreiberin da. Die Hunde müssen wg. Letztens waren auch Leute mit Hund da. Er hatte bei der Entsorgungsstation gehockt - die Leute fummelten am Ticketautomaten. Die Betreiber kamen, die Leute mussten abreisen und anschließend wurde die gesamte Entsorgungsstation mit Wasser abgesprüht. Als hätten Hunde die Pest. Am späteren Nachmittag bestellt sich Annette bei Amazon eine weitere CD von Manfred Krug. Wieder zwei Alben auf einer CD: "Greens" und "Du bist heute wie neu". Diesen Titelsong - Du bist heute wie neu - kennt sie erstaunlicherweise schon. Der Abend kommt und wieder sind wir dem Einzug einen Tag nähergerückt.

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