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Dienstag, 31. Oktober 2017



später rückt das Nachbarauto näher heran, sodass wir nur zwei Kabelsets benötigen

So, jetzt nochmal das Ladegerät angehängt und gewartet. Zum Glück ist immer strahlender Sonnenschein, seitdem wir wieder daheim sind. Denn das Ladegerät hängt an der Stromtrommel, und die wiederum in einer der Steckdosen in unserer Küche. Also immer schön an der offenen Glastür. Diesmal lassen wir das Ladegerät fünf Stunden angehängt, aber dann macht der Audi auch nicht viel. Er ist weit davon entfernt anzuspringen. Bis Herbert sieht, dass das Ladegerät einen Kabelbruch hat. Einer unserer Nachbarn ist gerade da, und er bietet an, sein Auto zu holen und alles mit Starterkabeln zu versuchen. Da tut sich aber auch nicht viel. Es kommt noch der Nachbar vom Nebenhaus mit seinem Dieselauto. Da tut sich etwas mehr, aber es ist nicht genug Bums da, als dass der Motor starten würde. Beide Nachbarn sagen uns mal wieder, wie toll sie das finden, dass wir immerzu auf Reisen sind, und dass sie, wenn sie könnten, sofort losfahren würden. Aber sie haben Verpflichtungen, die Arbeit, die Eltern, dies und das. Der Nachbar vom Nebenhaus gibt uns dann sein Ladegerät und hängt es bei sich an der Garage ans Stromnetz. Es ist 16 Uhr. Am frühen Abend klingelt es dann unten an der Haustür. Es ist ja Halloween, und gottlob macht niemand im Haus die Tür auf. Wir hören draußen auch die Kinder. Ist ja wieder typisch, dass die Deutschen den Amis immer alles nachäffen müssen. (Ja ja, Halloween hat seinen Ursprung in Irland, aber trotzdem.) Die letzten Jahren waren wir Ende Oktober immer im Ausland, und da hat niemand so ein Theater gemacht. Wieder klingelt es an der Haustür. Gegen halb acht erwischen wir einen ruhigen Moment, ziehen uns warm an, gehen zum Auto und starten den Motor. W-w-rum, der Motor geht an. Jetzt begeben wir uns auf eine halbstündige Tour durch die nächtliche Umgebung. Das Ladegerät wollen wir dem Nachbarn erst morgen geben, denn heute macht er bestimmt die Tür auch nicht mehr auf. Hier und da sehen wir verkleidete Leute. In der Halloween-Nacht werden übrigens in den USA die meisten Leute umgebracht, weil es so günstig ist. Alle sind verkleidet und jeder macht jedem Deppen die Tür auf. (Das stimmt wirklich.)

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