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Dienstag, 11. Oktober 2016



im Frühstücksraum vom Litzlhof

Jemand hat geschnarcht in der Nacht. Schnarcher atmen immer viel zu schnell, puh, da würde man hyperventilieren, sollte man in deren Rhythmus atmen wollen. Die Kirchglocken - die Kirche steht dem Gasthof direkt gegenüber - fangen um 5 Uhr an zu schlagen. Alle halbe Stunde. Man kann also nicht verschlafen. In der Früh glaubt Annette, dass ihr Knie jetzt wieder gut ist; das hatte sie sich nämlich in der Nacht auf Montag irgendwie verdreht. Aber jetzt tut es doch wieder weh. Wir trödeln auf dem Zimmer herum, bis wir zum Frühstück heruntergehen. Alles so schön gemütlich hier. Damals hatten wir oben unterm Dach eine Ferienwohnung mit eigener Küche; da gingen wir nur manchmal zum Abendessen hinunter in das Kellergewölbe vom Litzlhof. Es sieht schon wieder nach Regen aus. Nach dem Frühstück fahren wir nochmal zur Familie; die Kinder sind aber jetzt im Kindergarten. Es ist gegen 12 Uhr, als wir abfahren. Herbert will noch zum Mediamarkt und Expert im Aicherpark. Wir brauchen einen neuen Laptop, aber der, für den wir uns entscheiden, ist nur noch als Ausstellungsstück zu haben. Und wir haben uns geschworen, nie mehr einen Aussteller zu nehmen, bei dem der Akku von Anfang an schon platt ist. Dann, um halb zwei, geht es auf die Autobahn und dann hören wir, wo es überall Staus gibt. Zum Beispiel auf der Ostumfahrung München, der A99. Zehn Kilometer Stau. Herbert biegt rechtzeitig von der Autobahn ab und dann geht es durch Haar und immer geradeaus auf der Wasserburger Landstraße. Kilometerlang, bis wir auf den Mittleren Ring stoßen. Im Radio reden sie schon von vierzehn Kilometern Stau auf der Ostumfahrung München. Der Herbert kennt sich in München ganz gut aus. Gut, dass wir das gemacht haben. Wir stoßen dann bei der Allianz-Arena wieder auf die Autobahn, kein Stau mehr zu sehen. Bis wir daheim sind, quälen wir uns noch an so mancher Baustelle vorbei. Immer wieder staut sich der Verkehr. Kurz nach 20 Uhr sind wir daheim und ziemlich kaputt. Das blöde Knie tut ganz schön weh.



wir lassen es uns gutgehen



noch ein Blick auf den Litzlhof der Familie Höß

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