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Mittwoch, 02. Oktober 2013



auf dem Weg zum Strand von Los Escullos

Der Tag auf dem Camp ist ähnlich wie gestern. Wir frühstücken draußen, wobei uns da schon die Fliegen wieder auffressen wollen. Dann sind wir am Pool, wo es uns nicht besser ergeht. Den Pool haben wir hier übrigens auch fast für uns allein, nur ist hier das Vergnügen nicht so groß wie es auf L'Eglantière der Fall war. Es schwimmen auch etliche ertrunkene Wespen und Fliegen auf dem Wasser. Am Nachmittag sind wir wieder daheim, müssen aber nach kurzer Zeit zu uns an Bord gehen, wenn wir nicht wollen, dass uns die Fliegen in den Mund fliegen. Im Internet hatten wir gelesen, dass ein Gebräu aus Süßstofftabletten, Zucker und etwas Wasser die Fliegen abhalten sollen, ja, dass dieses Gebräu für Fliegen giftig sei. Aber als wir das ausprobieren, hilft es in keiner Weise. 



die Berge sind vulkanischen Ursprungs

Um fünf rappeln wir uns mal auf zu einer Wanderung zum Strand, der ja nur einen Kilometer vom Camp entfernt ist. Am frühen Abend kommt hier immer ein kräftiger Wind auf, der uns etwas erfrischt, es aber nicht schafft, uns die Fliegen vom Hals zu schaffen. Es geht über einen Sandweg, rings umher sieht alles wie Wüste aus oder vielmehr vulkanisch. In der kleinen Ortschaft Los Escullos am Strand gibt es neben der Jugendherberge namens Hostal Casa Emilio und dem Hotel Los Escullos auch eine alte Festung, die Batería de San Felipe aus dem Jahre 1765.



die Festung - Batería de San Felipe - ist richtig gut in Schuss



die winzig kleine Ortschaft Los Escullos hat eine schöne Lage am Meer



die Häuschen sind schneeweiß, niedrig und einfach

Die Häuschen von Los Escullos sind schneeweiß und niedrig und passen ganz gut in die Landschaft. Ein toller Kontrast sind sie zu den vulkanischen dunklen Bergen und dem tiefblauen Wasser. Aber das beste sind die bizarren Sandsteinformationen, die diesen Küstenabschnitt einrahmen. Sie haben die unglaublichsten Formen gebildet und haben eine ganz glatte Oberfläche. Hier an den Klippen steht auch das Haus Chaman, dessen Tür- und Fensterrahmen glatt und abgerundet sind wie der Sandstein. Vielleicht kann man hier auch Zimmer mieten, denn auf einem Schild heißt es Chaman Noche y Día (Nacht und Tag). Aber die Anlage ist geschlossen. Wir wandeln dann noch ein wenig auf der Ruta de los Piratas und machen uns irgendwann auf den Rückweg. Jetzt haben wir den Wind im Rücken, sodass uns die Fliegen wieder so richtig in Beschlag nehmen können. Sie stürzen sich übrigens immer sehr auf Herbert, weniger auf Annette. Bei Mücken ist das auch immer so. Es ist eine wirkliche Plage in diesem Jahr, und Herbert wird noch ganz blöd. Auch ein Grund, warum wir morgen wohl nicht die Ruta de los Volcanes y las Flores gehen werden. Als wir zurück am Camp sind, springen wir nochmal in den Pool, der jetzt um sieben schon richtig im Schatten liegt. Jetzt haben wir ihn tatsächlich für uns allein. Die Abkühlung ist eine Wohltat.



die Felsen sind aus Sandstein



was für eine Küste



die Felsformationen haben die unmöglichsten Formen



Blick auf die Anlage Chaman



da hinten ist die nächste kleine Ortschaft - Cala de los Toros



das Tor zur Festung ist geschlossen



alles ist recht gut erhalten in der Festung



das Hotel Los Escullos hat auch eine tolle Lage

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