d04.jpgd18.jpgd19.jpgd07.jpgd14.jpgd08.jpgd10.jpgd06.jpgd21.jpgd01.jpgd11.jpgd02.jpgd13.jpg

Sonntag, 18. November 2018

Was für ein kalter Morgen. Herbert geht ins Internet und sagt: Jens Büchner ist tot. Wir finden es beide schrecklich, dass der Jens drei Wochen nach seinem 49. Geburtstag gestorben ist. Vor drei Tagen, als es geheißen hatte, dass er im Sterben liegt und nur noch ein Wunder ihn retten könnte, ging uns das auch schon sehr ans Gemüt. Jeder kennt Jens Büchner, sogar wir, die außer Goodbye Deutschland keine Privatsender schauen. Wir haben ihn immer gemocht, egal wie chaotisch er war und auch nicht so richtig gemacht fürs Arbeiten. Annette sagte immer, der wird nicht alt, der wird keine 60, wenn er so weitermacht und sich so verausgabt. Und jetzt ist er nicht mal 50 geworden. Sein Tod geht ihr sehr nahe; sie findet es furchtbar, dass jetzt ihre eigene Generation schon anfängt wegzusterben. Letzten Sommer, als Andrea Jürgens mit 50 gestorben ist, das machte ihr auch richtig zu schaffen. So, eigentlich wollen wir heute noch zur Wohnung und den Tisch, den wir gestern bei IKEA gekauft hatten - von der Linie LIATORP - zu Ende aufbauen. Gestern wurde es uns auf den letzten Metern zu dunkel in der Wohnung. Das war ja der Wahnsinn gestern am Samstag bei IKEA. So ein Andrang, als gäbe es alles für den halben Preis oder umsonst. Aber jetzt fahren wir nicht mehr los, denn der Himmel ist grau, und morgen haben wir genug Zeit für den Tisch während der Wartezeit, bis die Küche steht. Immer wieder reden wir von Jens Büchner. An seine Kinder und seine Eltern, die den einzigen Sohn verloren haben. Abends kommt bei "Wunderschön" auf WDR eine Sendung von Gran Canaria. Im Hinterland ist Spanien immer schön. Wir denken auch an Mallorca und dass diese Insel noch keinem Auswanderer Glück gebracht hat.

back       |      next