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Mittwoch, 14. November 2018



so weit sind die Parkettarbeiten vorangeschritten

Die Warterei zermürbt uns. Am Montag, wo wurde es uns zugesagt, sollten ja die Parkettarbeiten anfangen. Die ganzen letzten Tage ging es Annette nicht so gut, und daher sind wir auch gestern daheim geblieben. Heute jedoch wollen wir mal zur Wohnung fahren und schauen, wie die Arbeiten vorangehen. Wir wollen auch noch bei der Spedition vorbeischauen, denn es sieht aus, als hätten wir für August doppelte Einlagerungskosten bezahlt. Es ist auch der Auftrag für die Auslagerung zu unterschreiben, und wir haben ja keinen Drucker. Also los. Gegen 11:30 Uhr sind wir bei der Wohnung. Kein Fahrzeug von Bembé zu sehen, aber vielleicht haben sie ja schon alles oben in der Wohnung oder sind gar fertig? Beim Briefkasten trifft unsere Nachbarin auf uns. Gestern hätten die Arbeiter einen Riesenlärm gemacht; das ganze Haus hätte vibriert, aber gottlob ging das nur eine Viertelstunde so. Annette wird es kotzübel im Treppenhaus. Wohnungstür auf und dann sehen wir das Parkett im Flur. Aber dann hört es auch schon wieder auf. Wohnzimmer, Schlafzimmer, alles nur der nackte neue Estrich. Keine Sau da. Küche sogar ohne neuen Estrich, obwohl man den ja vorher gießen will, bevor der neue Vinylboden geklebt wird. Schöne Scheiße. So viel Ärger und Stress für 7.080 EUR. Und jetzt muss man mit jedem Schritt über das neue Parkett im Flur latschen, denn das Material ist ja auch noch nicht in der Wohnung. Keine Maschinen, nichts. Wir setzen uns ins Auto, weil es in der nackten Wohnung so schallt, und Herbert ruft den Parkettheini an: Die Leute seien unterwegs. -- Ja, bestimmt. -- Wir sagen ihm zum wiederholten Male, dass am Freitag die Küche gebracht wird und mittlerweile auch die Wohnzimmermöbel. -- Das ist sportlich, antwortet er. Aber er hatte ständig gesagt, dit schaffen wir, bis 16. November sind wir längst raus. Ja, am Arsch. Anscheinend müssen wir alles wieder rückgängig machen mit den Auslieferungen. Alles noch weiter nach hinten verschieben und uns noch länger gegenseitig zerfleischen. Wir schnauzen uns nämlich fast nur noch an.



schön im Flur angefangen, damit man jetzt mit jedem Schritt über das neue Parkett latscht

Aber jetzt fahren wir erstmal zur Spedition. Die Rechnung für August wurde mit 0,00 EUR ausgestellt, da unsere Zahlung bereits per 26.07. verbucht wurde. In der Hauptrechnung wurde bereits die erste Einlagerung aufgeführt und man kann es so sehen, als wäre das der August, aber wir haben den August dann extra noch überwiesen mit 85,09 EUR. Jetzt stellt sich heraus, dass sich die Position in der Hauptrechnung auf den Juli bezieht. Sie sind ganz schön teuer, wissen Sie das?, sagt Herbert. (Für die 8 Tage vom Juli die kompletten 85,09 EUR zu berechnen.) Wann wird ausgelagert? Am 22.11. Wissen Sie was, wir erlassen Ihnen eine Monatsrate von 85,09 EUR, weil es ja ganz genau auf den Tag hinkommt. Vom 23.07. bis 22.11. Man nimmt einen Taschenrechner und macht sich an die Nettosummen. Nehmen Sie doch die Bruttozahlen, sagt Annette. Nein, da könnte am Ende ein Buchungscent fehlen. Und dann wird handschriftlich die Rechung fürs Auslagern, 606,26 EUR, auf 494 EUR gekürzt. Wir sehen erst im Auto, dass ja viel mehr abgezogen wurde als 85,09 EUR. Immer noch sauteuer, wenn man bedenkt, dass uns fürs Ausladen aus dem Umzugswagen bloß 72 EUR berechnet wurden, als uns zwei Leute den gesamten Umzugswagen ausgeräumt hatten, und jetzt fürs Liefern zur Wohnung wollten sie 606,26 EUR. Und von dieser Summe wurden schon die zwei Monatsmieten Kaution abgezogen, also zweimal 85,09 EUR. Wen nur erst alles hinter uns liegt. Wir fahren jetzt zum Hanse Center, kaufen eine schöne Wohnzimmerlampe und schauen auch bei Möbel Höffner nach Bücherregalen. Auf dem Rückweg fahren wir bei der Wohnung vorbei, wo jetzt um 14:30 Uhr tatsächlich zwei Kastenwagen von Bembé stehen. Wir essen bei McDonald's und holen in Warnemünde bei der Deutschen Bank noch Bargeld. Daheim schauen wir uns den Kostenvoranschlag für die Kombitherme und das Klobecken an. Kombitherme 5.000 EUR brutto und Klo 600 EUR brutto. Annette findet, dass wir die neue Therme noch nicht brauchen, weil die alte ja ihren Dienst tut und die neue ganz genau gleich arbeitet, nur 2cm kleiner ist. Unseren Audi schmeißen wir ja jetzt auch nicht weg, weil er 10 Jahre alt ist. Aber da kann sie sich gleich schon wieder was anhören. Am besten hört sie ganz auf zu reden, dann hat jeder seine Ruhe.



kleine durchfahrt durch Warnemünde



auf der Heinrich-Heine-Straße in Warnemünde

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