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Samstag, 03. November 2018



in unserem Einkaufskomplex gibt es in dieser Woche ein österreichisches Schmankerlstandl

Hier mal wieder ein Lebenszeichen von uns: Ja, wir leben noch, und die Wartezeit fällt uns zunehmend schwer. Egal, ob die Sonne lacht oder ob wir unter bedecktem Himmel hocken. Heute wollen wir mal wieder zur Wohnung fahren, und sei es nur, um den ständig überfüllten Briefkasten zu leeren. Vorher halten wir noch beim Ostsee Park, um in dem gutsortierten Papierladen diese Aufkleber "Bitte keine Werbung einwerfen" für den Briefkasten zu kaufen. Ist ja nicht mehr mit anzusehen, was da wöchentlich für Firlefanz ankommt. Und dabei reden alle von der Weltvermüllung und der Rettung des Weltklimas. Am letzten Montag gab es in unserem Einkaufskomplex ein Standl mit österreichischen Schmankerln. Marillenlikör, Hirschboxn, Kaminwurzen, Speck und Käse und dies und das, das wir alles noch kennen aus unserer guten alten Zeit in Oberbayern. Es hatte ein Schild gehangen, dass man auch österreichische Schilling akzeptieren würde bei der Bezahlung. Du, ich hab' doch noch ein paar Schillinge einstecken, die nehmen wir nächstesmal mit, sagte Annette. Es sind 70 Schilling, die wir noch haben, und vielleicht reichen die ja für zwei Tafeln Schokolade oder so. Sind umgerechnet ja bloß 5 EUR. Die 70 Schilling reichen jetzt für eine Tafel, denn die kostet 4,50 EUR. Schmankerl sind eben nicht billig. Wir haben noch jede Menge Geld in allen möglichen Währungen, allen voran gut 400.000 italienische Lira, das sind immerhin etwa 200 EUR. Die müssen wir auch mal wegkriegen. Wir gehen in dem Einkaufskomplex dann auch noch zum REWE und kaufen da ein fürs Wochenende. Zu Mittag essen wir uns eine Pizza und trinken ein Glas Rotwein auf die entfernte Verwandte, die ja heute 90 Jahre alt wird. Ansonsten passiert heute nicht mehr viel.



eine Tafel Schokolade für unsere letzten 70 Schillinge

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