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Mittwoch, 07. November 2018



in dieser Woche findet die 17. Lichtwoche statt

Um 10 Uhr müssen wir heute bei der Wohnung sein; es kommt ein Heizungs- und Sanitärmensch, denn wir wollen die Kombitherme ja erneuern. Der Berater sagt, ah ja, dieses Modell, das ist unverwüstlich, wie der Golf II, der läuft und läuft und nicht kaputtzukriegen ist. (Da findet Annette gleich schon wieder, dass man es dann ja nicht austauschen müsste. Sie findet immer, was sich bewährt und nicht kaputt ist, sollte man nicht wegschmeißen.) Eine neue Kombitherme von Vaillant würde mit Einbau und allem ca. 5.000 EUR kosten, 20% Energie- und Heizersparnis, und nach ca. 8 Jahren hätte man die Kosten wieder heraus (oder herein?). Der Berater würde uns einen Kostenvoranschlag schicken. Er sagt, dass er heutzutage den Eindruck hat, dass es den Leuten egal ist, was was kostet. Er sagt, er hätte kürzlich Bäder einbauen sollen, und als es um die Kostenvoranschläge ging, hätten ihm die Leute gesagt, ach, machen sie mal, wir brauchen vorher kein Angebot. Ach, Sie bauen auch Bäder?, fragen wir ihn.-- Ja. -- Wir wollen das Klobecken austauschen und in diesem Zuge um 90° versetzen, denn das schafft etwas mehr Platz in dem kleinen Raum. -- Kein Problem, sagt er, als er sich unser Bad anschaut. Wann er denn damit anfangen könnte, fragen wir ihn. Na, vor Anfang Dezember wird das nichts. Anfang Dezember ist doch gut, finden wir. Er soll uns mal ein Angebot machen für alles. Wir gehen anschließend in unsere Einkaufspassage und fahren auch noch zum Kaufland. Heute Abend wollen wir nach Rostock zur 17. Lichtwoche. Hoffentlich sind wir nicht zu faul am Abend.



die Gebäude erstrahlen in allen Farben

Um halb fünf raffen wir uns auf und fahren in die Stadt. Ein Parkplatz findet sich ganz leicht auf dem großen Parkplatz im Stadthafen. Rostock leuchtet dann in allen Farben - da können wir schon mal üben für den Weihnachtsmarkt, den größten in ganz Norddeutschland. Es sind ganz schön viele Leute unterwegs in der Stadt. Die Universität leuchtet mal grün, mal rot, mal violett. Es gibt auch jede Menge Lichtspiele. Es duftet nach Glühwein. Es werden Führungen angeboten, und wir schließen uns einer an. Es geht auch hinein in die Universität, die nach Heidelberg und Leipzig drittälteste Deutschlands, so hören wir. Anschließend geht es ums Eck zum Klostergarten, wo auch alles beleuchtet ist. In einem Trakt dieser Gebäude ging Annettes Bruder vor 50 Jahren in den Kindergarten, denn Kirchgebäude wurden oft zweckentfremdet. Es ist ein schöner Abend, und dann erscheint auch noch die Lichtfigur Luminux. Auf Stelzen und in einem zarten Kleid. (Es ist aber ein Mann.) Er erleuchtet uns alle mit einem Stab. Wir laufen auch noch zum Kröpeliner Tor, wo heute die Ausstellung zum Bau und der Realisierung der Großskulptur  der Revolutionären Matrosen eröffnet. Diese Großskulptur (9m hoch) wurde in 1977 in Rostock errichtet, nach zehn Jahren der Planung und des Baus im damaligen Leningrad, und nachdem es in mehreren Teilen in die DDR verschifft wurde. Die Ausstellung wollen wir uns unbedingt anschauen, aber bei Tageslicht. Wir gehen noch zum Kaufhof, wo es diese tollen Aufkleber und Souvenirs des Rostockfischs gibt, aber irgendwie ist die Auswahl nur gering. Jetzt am Saisonende ist nicht mehr viel zu haben. Wir kehren zurück zum Auto und sind gegen halb acht wieder daheim in Elmenhorst. Hoppala, da sind zwei Wohnmobile gekommen, und spät abends kommt noch ein drittes. Wieder ist eine Email gekommen von der Parkettfirma. Wir wollen nun 65% der Gesamtsumme zahlen, denn das Material sei nun ausgeliefert und die Arbeiten können beginnen.


 



es werden Führungen angeboten - vorbei geht es am Barocksaal zur Universität



in der Universität - der ältesten im gesamten Ostseeraum



beschaulich geht es zu im Klostergarten des Klosters zum Heiligen Kreuz



alles nur draufprojiziert



viele Leute sind unterwegs in der Stadt



die Lichtfigur Luminux erscheint und erleuchtet unsereinen mit einem Lichtstab



die Universität mal in grün, mal in rot, mal in blau



im Kröpeliner Tor beginnt heute die Ausstellung zur Großskulptur der Revolutionären Matrosen



alles nur projiziert



es zieht uns zurück zum Klostergarten


 



das Kloster zum Heiligen Kreuz (vor 50 Jahren wurde ein Nebenhaus davon als Kindergarten genutzt)

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