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Sonntag, 25. November 2018



der Kuchen vorher

Heute legen wir mal einen Ruhetag ein und fassen die Kartons nicht an. Annette macht sich in der Küche zu schaffen und backt einen Kuchen. In ihrer Kindheit hatte sie fast jeden Samstag den Kuchen für die Familie gebacken - Käsekuchen, Pflaumenkuchen, Apfeltaschen, Apfelstrudel, alles mögliche; da musste sich ihre Mutter nicht darum kümmern, bis der Kuchen in der Backform war. Annette hatte sich nur nicht an den Gasherd getraut, da musste ihre Mutter mit Streichholz die Gasflamme im Backofen entzünden. Das Rezept für einen Marmorkuchen oder überhaupt einen Sandkuchen weiß sie noch heute auswendig, eine Leichtigkeit mit ihrem Elefantengedächtnis. Wir wollen jetzt keinen Kuchen mehr in den Bäckereien kaufen - und die sind eh immer viel zu süß. Herbert schielte gestern im Penny noch zu Kuchenfertigmischungen, aber nix da, wenn, dann wird von null an gebacken. Was gibt es sonst noch? Wenn heute nicht Totensonntag wäre, so würde wohl schon gestern der Weihnachtsmarkt angefangen haben. So aber fängt er erst(!) morgen an. Der 1. Advent ist ja auch schon am nächsten Sonntag, und der Rubel muss rollen. Unseren Plan - Bücherregal oder Buffet - haben wir schon wieder verworfen. Jetzt sind wir wieder beim Bücherregal, weil da mehr hineinpasst. Wer bei uns immer so wankelmütig ist und heute so und morgen so denkt? Also es ist NICHT die Schreiberin.



der Kuchen nachher

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