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Freitag, 03. November 2017



in der Bücherei finden wir immer guten Lesestoff

Ganz spät gestern Abend, als Annette die Papiere von Fielmann wegräumen wollte, fiel ihr auf, dass die neuen Gläser viel billiger sind als die alten. 146 EUR statt 211 EUR pro Stück. Wollen sie ihr billiges Gelump unterjubeln oder haben sie sich geirrt? Wir müssen heute eh wieder in die Stadt, da können wir gleich nochmal zum Fielmann gehen. Heute fällt das Frühstück aus - Herbert muss zum Blutabnehmen. Wir planen viel Zeit ein, denn bei dieser Arztpraxis dauert es immer ewig, egal ob man nur kurz mal angezapft wird. Dann die Überraschung: Annette spaziert in einen menschenleeren Warteraum. Kurz vor 9 Uhr ist Herbert schon fertig mit allem. Jetzt zu Fielmann: Man schaut sich die Papiere an. Ah da, sagt die Optikerin, da ist der Fehler, die neuen Gläser sind nicht phototrop, die färben sich nicht ein. Das ändere ich gleich ab . . . Es ist zehn nach neun, und die Bücherei macht erst um zehn auf. Wo können wir uns die Zeit vertreiben? Haben die Cafés schon auf? Wir laufen an Apollo Optik vorbei und lesen, dass es auf alle Brillengläser 50% gibt. Herbert könnte eine neue Lesebrille gebrauchen, die ist schon arg schäbig. Als wir bei Apollo fertig sind (237 EUR für alles), können wir direkt zur Bücherei gehen. Annette hätte gern die Stalin-Biographie gehabt, aber die haben sie nicht. Muss sie sich die eben kaufen. Beladen mit Büchern kehren wir zum Auto zurück. Jetzt noch zum Kaufland, wo wir alles kaufen für ein Soljanka. Soll ja übel werden, das Wetter am Wochenende. Daheim frühstücken wir dann erstmal und freuen uns wieder auf einen schönen Abend in der Wohnung. Auf dem Parkplatz am Messegelände stand ein einziges Wohnmobil, grr, mit dem wollen wir jetzt nicht tauschen. Heute bleiben wir bis nachts auf, denn sie zeigen auf Arte ein Konzert von Leonard Cohen von 1972, "Bird On a Wire". So schöne Musik, so lyrisch und tiefgründig, auch wenn man die einzelnen Stücke kaum voneinander unterscheiden kann. Am allerletzten Konzertabend, in Jerusalem, konnte Leonard nach den ersten paar Takten von Bird On A Wire nicht mehr. Ihn hat der Applaus irritiert. Er hat dann nach dem nächsten Stück  das Konzert unterbrochen, in Tränen. So richtig haben wir das nicht verstanden, und auch jetzt, da Annette das nachliest im Internet  wird es nicht nachvollziehbarer.



Herberts Bücherstapel neben ihm



unsere Lektüre für die nächsten drei Wochen

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