Montag, 13. November 2017



im Café morgens um viertel vor neun

Wie kommt es eigentlich, dass man aus freien Stücken ganz leicht morgens um 6 Uhr aus dem Bett kommt, und dass man sich so schwer damit tut, sobald man einen Termin hat? Heute früh haben wir einen Termin beim Lackierer; wir können den La Strada ab 7:30 Uhr abgeben. Um 7 Uhr quälen wir uns aus dem Bett, was sonst immer so leichtfüßig geht. Schön, dass sich der Regen nur aufs Wochenende beschränkt hatte. Ja, wir müssen schon wieder zum Lackierer, nachdem man uns in der allerersten Nacht in Griechenland, bei Igoumenitsa, einen spitzen Gegenstand, wahrscheinlich ein Schraubenzieher, in den Kotflügel gerammt hatte. Im ersten Moment klang es so, als würde ein Auto ganz nah an uns vorbeifahren und ein Stein vom Rad weggerutscht sein. Herbert ging dann auch nach draußen, konnte im Dunkeln aber nichts sehen oder fühlen und erst am Morgen hatten wir das Malheur gesehen. Jetzt also zum Lackierer, wo wir den La Strada um 8:30 Uhr abgeben. Die Wartezeit bis 9 Uhr verbringen wir im winzig kleinen Café Alfredo am Schlossplatz. Schade, dass nach dem allerersten Foto der Akku der Kamera schlappmacht. Dann sind wir beim Optiker, holen Herberts Brille und bummeln noch ein wenig durch die Geschäfte. Wir bräuchten ja mal ein paar neue Sachen zum Anziehen, aber wir sind überhaupt keine Shoppingleute. Alles sieht heute auch irgendwie gleich aus. Dann kaufen wir im Teeladen noch eine Tüte Earl Grey und machen uns auf den Heimweg. Annette schneidet dem Herbert das Haar und dann fängt es auch schon wieder an zu regnen. Wobei die Sonne scheint und alles aussieht wie ein Sommerregen. Annette macht ein wenig Hausputz, denn morgen kommen Rosi und Manfred zu Besuch. Die beiden haben wir seit über einem Jahr nicht mehr gesehen. Sie sollen uns mal von ihrer Islandreise erzählen.



die Sonne scheint ins Zimmer, während es draußen aus Eimern schüttet

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