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Mittwoch, 16. November 2016



wir gehen noch über den Markt von Amarante

Nicht zu glauben, dass die Temperaturen tags auf 32°C klettern an Bord und nachts auf 6°C fallen. Bevor wir heute weiterfahren, sollten wir unbedingt noch Gas tanken. Die Gastankstellen sind in Portugal zwar so zahlreich wie Sand am Meer, aber wenn es bald so richtig ins Hinterland geht, kann es ja vielleicht anders aussehen. Als wir Amarante verlassen, sehen wir, dass heute Markt ist. Wir waren ja in 2009 schon einmal hier, und damals gab es einen Stand, der von einer ganz alten Frau betrieben wurde, die eine Art Pfefferkuchen verkauft hatte. Der war richtig gut, und wir haben die Hoffnung, dass wir diese Pfefferkuchen jetzt vielleicht auch wieder bekommen werden. Herbert kann irgendwo nahe dem Markt parken und dann hinlaufen. Annette ist heute etwas unpässlich; sie bleibt an Bord. Bald ist Herbert zurück mit zwei Pfefferkuchen. Die sind dann so gut, dass wir jetzt noch einmal gemeinsam hingehen und noch zwei kaufen. Der Stand ist noch genauso einfach wie damals, aber die ganz alte Frau ist nicht mehr da. Bestimmt ist es jetzt deren Tochter, die den Stand betreibt. Dann können wir noch Gas bei Galp tanken, für nur 0,59 EUR/L. So gesehen kostet uns eine Flaschenfüllung (ca. 22 Liter) derzeit knapp 13 EUR. Beim Flaschentauschen und -schleppen ist das bestimmt teurer.



hier kaufen wir die herrlichen Pfefferkuchen



irgendwann hören die vielen Kurven auf und zeigt sich schönste Landschaft

Dann gehen wir auf die N101, die wirklich nur aus Kurven besteht. Auf der Karte hatte die Straße gar nicht so wild ausgesehen. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir besser die Autobahn genommen. Die tausend Kurven tragen nicht gerade zu Annettes Wohlergehen bei, aber am Ende werden wir noch mit grandiosen Ausblicken auf den Rio Douro belohnt, denn hinter dem Ort Mesão Frio stoßen wir auf die Rota do Vinho do Porto. Aber das hätten wir auch ohne das Schild gemerkt, denn die Gegend besteht plötzlich aus unzähligen Weinhängen. Wie gemalt. Unten fließt der Douro und gleich fahren wir direkt am Douro entlang. Was für eine hübsche Fahrt. Unser heutiges Ziel, Peso da Régua - oder wie die Einheimischen sagen: Régua - ist nicht mehr weit. Beim Lidl kaufen wir wieder Pizza, denn auf dem Stellplatz von Régua gibt es Strom. Der Stellplatz ist dann nagelneu und liegt am Douro. Die Nacht kostet 3 EUR inkl. Strom und Wasser und alles. Heute gehen wir aber nicht mehr in den Ort, denn Annette fühlt sich nicht so richtig wohl. Als unsere bayrischen Nachbarn, denen das dicke Expeditiionsmobil neben uns gehört, von ihrem Motorradausflug zurück sind, reden wir noch ein bisschen mit ihnen. Sie sind das erstemal hier oben in Nordportugal, und es gefällt ihnen sehr. Am Abend gibt es dann bei uns die Pizza, und der Abend ist ähnlich wie der am vergangenen Samstag, nur heute ohne Regen und mit offenem Dachfenster.



ein erster Blick auf den Rio Douro



es kommt sogar ein Schiff



was für Aussichten



wir erreichen Peso da Régua



der Stellplatz von Régua liegt am Douro



unsere Tagesroute ca. 37km

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