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Samstag, 30. März 2019



wir sind in Warnemünde

Jeder Tag, der jetzt vergeht, bringt uns dem Abreisetag für unsere Sommerreise näher. Jetzt warten wir nur noch darauf, dass der Herbert wegen seiner Schulter behandelt wird; die Ergebnisse der MRT-Untersuchung müssen dem behandelnden Arzt zugesandt werden, wobei ja am letzten Mittwoch in der Radiologie nicht gearbeitet wurde aufgrund der Bombenentschärfung in der August-Bebel-Straße, keine 100m Luftlinie Paulstraße, und alles im Umkreis evakuiert werden musste. Wir haben auch beschlossen, nicht nach Kreta zu fahren, sondern doch die zweite Variante zu nehmen: die Deutschlandtour, die ja von Anfang an zur Debatte stand. Vielleicht ist Kreta ein drittesmal doch zu langweilig, und die irre Hitze wird einem auch irgendwann zu viel, wenn man die Tage ausschließlich am Strand verbringen muss. Außerdem ist es auf Kreta schon um 19 Uhr dunkel. Und wer weiß? Der Winter war schon wieder viel zu mild - vielleicht wird der Sommer ja wieder so heiß wie der letzte. Und dafür müssten wir dann nicht erst tausende von Kilometern anreisen. Annette graust auch der Gedanke an die lange Anreise in den Süden. Heute ist das Wetter auch wieder so toll, heute wäre ein idealer Abreisetag gewesen. Wir fahren mal wieder nach Warnemünde, aber vorher putzt Annette noch die Dachfenster, denn mittlerweile haben wir die Trittleiter, mit der es deutlich besser geht. Im neuen Nachbarhaus, dem Hochbunker, ist nun eine der zwei leerstehenden Wohnungen bezogen worden, von Leuten aus Bielefeld.  



an der Mittelmole sind schon wieder so viele Wohnmobile

Warnemünde ist schön wie immer - wir parken kurz vor dem Kreuzfahrtkai und laufen das Stück bis zum kleinen Fähranleger. An der Mittelmole stehen etliche Wohnmobile, der halbe Platz ist voll. Auf dem Fischmarkt ist man jetzt um halb eins auch noch sehr zugange. Wir hören alle möglichen Dialekte rings um uns her, laufen dann am Alten Strom entlang, vorbei am Leuchtturm und landen im Café Junge, weil wir da gerade noch zwei Plätze ergattern können. Die Leute bei uns am Tisch sind aus Sachsen. Als wir dann weitergehen zum Strand, sehen wir leere Tische, die zu einem Café gehören, das noch geschlossen ist. Hier hätten wir mit unseren Kaffeetassen ja viel besser gesessen. Die ersten Strandkörbe sind aufgestellt, die ersten Leute liegen im Sand und es riecht schon überall nach Sommer. In der Ferne wird ein merkwürdiges Teil von zwei Schleppern hereingeholt. Bei näherer Betrachtung handelt es sich um eine Offshore-Plattform. Wir kehren dann zurück zum Auto, vorbei am Bahnhof und durch den kleinen Tunnel, den man im nächsten Jahr verfüllen will im Zuge der Bahnhofsanierung. Die Kreuzfahrtsaison beginnt am 19. April.



der halbe Platz ist voll



ein Blick auf den Alten Strom



heute ist auch Fischmarkt



im Café Junge - am Fuße des Leuchtturms - konnten wir gerade noch zwei Plätze ergattern



hier hätten wir mit unseren Tassen hingehen sollen



alles hat schon so ein frühsommerliches Flair


 



die Plattform wird hereingeschleppt

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