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Samstag, 03. März 2018



unter grauem Himmel geht es nach Alcácer do Sal

Es regnet und es donnert in der Ferne. Immer wieder. Und wie grau es am Himmel ist. Heute werden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen. Wobei es überhaupt nicht kalt ist bei etwa 18°C draußen. Schön, dass wir nicht heizen müssen an Bord, denn die Heizungsluft kann einen auf Dauer auch umbringen. Gegen Mittag ziehen wir uns mal an und gehen nach Alcácer do Sal hinein. Die Stadtsilhouette sieht ja wirklich immer ganz wunderbar aus, aber die Substanz der Häuser ist schon arg angegriffen. Wir sind ja hier im Alentejo, und der Alentejo gefällt uns immer wieder. Wir wandeln durch die enge Gasse, die parallel zum Rio Sado führt und landen am Ende im Café Gaby, wo wir auch den Apple laden lassen wollen. Puh, ganz schön laut so direkt unterm Fernseher. Sie zeigen einen Naturfilm im englischen Original mit portug. Untertiteln. Das ist wohl das Geheimnis, dass wirklich alle im Land so gut englisch sprechen, wenn sie alles auf englisch hören und unmittelbar die Übersetzung dazu. Auf diese Weise lernt man auch gut lesen und vor allem schnell lesen. Der Besitzer, ein alter Mann von bestimmt 75 oder mehr Jahren, lässt sich sein Mittagessen vom benachbarten Restaurant bringen, und wir warten so lange, bis er fertig ist mit dem Essen, bevor wir bezahlen gehen. Am Flussufer gehen wir heimwärts, sehen dann noch ein ziemlich schickes Café und kehren da auch noch ein, denn der Apple hat erst 79%. Die Preise sind ja wirklich niedrig in den Cafés und Restaurants, beim ersten waren es 3,40 EUR und hier nochmal 1,80 EUR. Und immer ein Stück Kuchen für den Herbert dabei. Es ist ziemlich windig auf dem Heimweg; Annette fliegt bald noch der Hut weg. Da auf dem Parkplatz bei uns steht jetzt ein Phoenix, und den wollen wir uns mal anschauen. "Lieber Sechszylinder als sechs Enkelkinder" steht vorn am Alkoven dran. Sehr witzig. Herbert bringt anschließend noch die Mülltüte weg, und dabei läuft ihm der Phoenix-Mann über den Weg. Seid ihr nicht Herbert und Annette? Doch ja, sind wir. Dessen Frau kommt dann auch nach draußen und Annette gesellt sich auch noch dazu. Na ja, es ist nicht das erstemal, dass uns Leute ansprechen und unsere Reiseberichte kennen. Sie sagen, dass sie aufgrund unserer Berichte jetzt (zum erstenmal) in Portugal sind. Seit Anfang Dezember sind sie unterwegs. Es sind Bayern, und die sind ja immer sehr patent. Als es gleich schon wieder zu regnen anfängt, gehen wir schnell an Bord und verbringen den Rest des Tages wie gehabt. Lesen, Internet, Nachricht von Ulli empfangen und lesen. Bei ihm da am Rio Douro muss der Regen noch viel verheerender sein. Er schreibt auch von Hagelschauern. Da sind wir hier im Alentejo besser dran.


 



in den Gassen von Alcácer do Sal


 



die Uferstraße sieht gefälliger aus



im Sommer ist bestimmt viel los hier am Rio Sado



in der Pastelaria Gaby



und hier noch im zweiten Café



am Rio Sado sind wir ganz allein - die anderen Wohnmobile stehen weiter weg

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