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Sonntag, 25. März 2018



es geht gen Osten (die Pylonen sollen den Verkehr beruhigen)

Wir sagen lieber nicht, wie spät es beim Aufwachen ist; jetzt, da die Zeit umgestellt ist. Dem heutigen Tag hinkt man irgendwie immer hinterher, oder vielmehr der heutigen Uhrzeit. Immer ist es irgendwie zu spät. Weil Sonntag ist, wollen wir eigentlich irgendwo essen gehen, aber dann beschließen wir, Lagos heute zu verlassen und weiter gen Osten zu ziehen. Das Wetter ist gar nicht so übel, auch wenn es morgens noch ziemlich bewölkt ist am Himmel. Hilfe, es ist schon 13 Uhr - nach der neuen Zeit - als wir losfahren. Die Nationalstraße, die N125, lässt sich total gut befahren, die muss wohl im letzten Jahr neu geteert worden sein. Wir können uns an so gute Straßenverhältnisse hier in der Algarve nicht erinnern. Sie haben jetzt an verschiedenen Stellen auch solche Abtrennungen zwischen die Fahrbahnen gesetzt, sodass man wirklich seine Spur einhalten muss und nicht überholen kann. Das lädt zum Langsamfahren ein, und das ist auch gut so, denn die N125 wird immerhin die Straße des Todes - Estrada do Morte - genannt, soviel Unfälle, die hier jährlich passieren. Wir rollen also schön dahin auf gutem Asphalt und erreichen nach 19km die Ausläufer von Portimão.



herum geht es um den schönen Springbrunnen von Praia da Rocha

Wir biegen aber ab nach Alvor, weil das leichter zu fahren ist auf dem Weg nach Praia da Rocha. Vorbei geht es am schönen Springbrunnen, der immer so schwierig aufs Foto zu bekommen ist, und dann die Parallele zur Promenade entlang. Nanu, da stehen ja immer noch Wohnmobile zwischen den Hochhäusern, wo man doch letztes Jahr Höhenbegrenzungen anbringen wollte bei den zwei Parkflächen. Wir kehren am nächsten Kreisverkehr um und fahren zurück. Die hintere Parkfläche hat eine Höhenbegrenzung, deren Balken aber weg ist. Stattdessen hat man eine Eisenkette zwischen die beiden Pfeiler gehängt. Die vordere Parkfläche ist offen und ziemlich voll, aber ganz vorn der erste Platz ist noch frei. Schön, denn so haben wir niemanden vor unserer Haustür. Alles Franzosen hier außer einem Portugiesen und einem Spanier und jetzt uns. Mittlerweile lacht auch die Sonne. Wir ziehen uns gleich mal um und gehen los nach Praia da Rocha.



so haben wir uns hingestellt zwischen die Hochhäuser



wir wandeln die Promenade entlang

Jetzt im März waren wir ja noch nie hier, und wir müssen sagen, dass es jetzt längst nicht mehr so ausgestorben ist wie im Winter. Zumal heute Sonntag ist. Die meisten Geschäfte sind geöffnet. Wir spät ist es eigentlich? Na egal, heute kommen wir sowieso immer durcheinander. Als wir beim Bamboo Garden vorbeikommen, finden wir spontan, dass wir da essen gehen sollen. Chinesisch ist immer gut, und auch diesmal schmeckt es wieder gut. Wir laufen dann noch bis zur Fortaleza Santa Catarina und treppab zur Marina. Was für ein Wetter heute. Den Rückweg treten wir dann unten an der Holzpromenade an. Die Leute haben alle so ein Grinsen im Gesicht und halten ihre Gesichter in die Sonne. Als wir wieder oben sind und an der Moonlight Bar vorbeikommen, sind immer noch alle Plätze belegt, so wie auf dem Hinweg schon. Probieren wir es im Miradouro Café, aber auch da kommen wir nirgends unter. Na ja. Als wir wieder daheim sind, ist es schon 17:35 Uhr. Hilfe, und Annette muss doch noch schreiben. Sie schreibt jetzt nämlich immer abends, nicht mehr morgens, denn vorbei sind die Zeiten, als sie sich morgens um sechs dafür hingesetzt hat.



schöne Ausblicke auf den Atlantik



Praia da Rocha


 



viel zu viel hat man aufgetischt im Bamboo Garden (aber wir schaffen trotzdem alles)



an der Festung Santa Catarina



das hebt die Seele



wir tun noch ein paar Schritte durch die Marina



an der Holzpromenade - im Hintergrund die Fortaleza Santa Catarina



es läuft sich schön hier unten



der Beton drückt in Praia da Rocha


 



und jetzt noch die Bilderbuch-Algarve


 


 



unsere Tagesroute ca. 25km

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