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Montag, 26. März 2018



heute gehen wir in umgekehrter Richtung, nach Westen

Und wieder ist es halb zehn - wie gestern - als wir endlich aus dem Bett kommen. Eigentlich ja erst halb neun, und dann wiederum erst halb acht Ortszeit, also doch nicht so spät, nicht wahr? Die Sonne lacht, und wir sind mal wieder viel zu warm angezogen, als wir uns am späten Vormittag losmachen auf eine Wanderung in westlicher Richtung, zum Nachbarort Vau. Die Luft bei uns am Platz war irgendwie so kalt, aber an der Steilküste ist es nun herrlich warm. Die anderen Leute stecken alle in kurzen Hosen und Sandalen, oder sie haben nur leichte Sachen eingepackt in ihre Koffer. Jetzt ist die Osterwoche, und das merken wir daran, dass wie aus dem Nichts ganz viele Leute in der Algarve sind; wir hören überall spanisches Geplapper. Es sind auch diverse spanische Autos und Wohnmobile überall geparkt. Na, jedenfalls wandeln wir die Steilküste entlang, hier wo die Algarve nun wirklich wie aus dem Bilderbuch ist. Was für Farben die Felsen haben - das kann nur Mutter Natur. Der schmale Wanderweg führt direkt an den Klippen entlang, und wir sind manchmal ganz froh, dass überall Brüstungen aus Holz angebracht sind. Was für eine Pracht, das ganze. Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem wir uns kneifen müssen, um zu wissen, dass wir das alles wirklich erleben und es nicht nur ein schöner Traum ist. Oh doch, wir haben ganz oft noch solche Glücksmomente, auch nach all den Jahren. Als wir in Vau ankommen, hat das Rundcafé Pai Tomás geschlossen, schade. Kehren wir halt in das Café-Restaurant direkt an den Klippen ein, das auf halbem Wege heimwärts liegt. Wir müssen uns unbedingt umziehen, sobald wir zurück sind. Ist ja nicht auszuhalten, diese Affenhitze.



es führt ein schöner Küstenweg an der Steilküste entlang



wir wollen die Bilder für sich selbst sprechen lassen


 


 


 


 


 


 



ein Blick auf den Strand von Vau - Nachbarort von Praia da Rocha



in dieses Café-Restaurant an den Klippen kehren wir jetzt ein



hallo Herbert



diesen Ausblick haben wir von der Terrasse aus

Gegen 14 Uhr sind wir wieder daheim. Schnell in die kurzen Hosen und Sandalen und wieder los. Wir wollen nicht bei uns am Platz die Stühle herausstellen, auch wenn das die anderen so machen. Wir wollen uns lieber eine Bank suchen und da sitzen und lesen. Eine Bank ist schnell gefunden in Praia da Rocha, aber dann finden wir, dass wir in der Moonlight Bar besser aufgehoben sind. Gestern war ja kein Platz für uns, aber jetzt sind noch zwei Tische frei. Also schwupp hingesetzt und einen Orangensaft und einen Galão (zusammen 3,50 EUR) bestellt. Ach, das Leben kann ja so schön sein. Heute laufen fast alle in kurzen Hosen herum, und es ist schon lustig, wie sie jetzt am Anfang der Saison alle noch so käseweiße Beine haben. Auf dem Heimweg kaufen wir noch einen Endiviensalat, und dann gibt es nur Pellkartoffeln mit einem Klecks Mayonnaise und den Salat dazu. Man muss sich ja auch mal in Bescheidenheit üben können. Am frühen Abend kommen auf einen Schlag noch drei spanische Wohnmobile hier an, aber vielleicht ist alles besser, als immer nur von Franzosen umgeben zu sein.



da, mit nackten Füßen



die beiden machen ganz schön Rabatz, während wir in der Moonlight Bar sitzen



die jüngsten üben sich im Segeln

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