d13.jpgd14.jpgd04.jpgd19.jpgd18.jpgd21.jpgd08.jpgd06.jpgd11.jpgd07.jpgd01.jpgd02.jpgd10.jpg

Mittwoch, 21. März 2018



ein Brunnen in Form eines Schiffes - in Portugal erinnert alles an die frühere Seefahrernation

Kein lärmender Sturm, keine nachbarlichen Geräusche, kein Verkehrslärm vom nahegelegenen Kreisverkehr - was für eine ruhige Nacht. Heute früh glauben wir mal wieder, dass es schon 9 oder 10 Uhr sein müsste, weil die Sonne so hell ist. Und dabei ist es erst 7:04 Uhr. Wir stehen dann trotzdem schon auf und sitzen lange beim Frühstück. Jetzt soll uns ja eine lange Woche mit strahlendem Sonnenschein ins Haus stehen. Immer her damit. Gegen 11 Uhr machen wir uns auf nach Lagos, und es ist gut, dass wir die Westen weglassen. Manche Leute sind dann sogar in kurzen Hosen in der Stadt. Wir wandeln die Avenida dos Descobrimentos - die Avenida der Entdeckungen - entlang. Immer wieder schön hier, und heute ist sogar mal die Fußgängerbrücke hochgeklappt, damit ein Segelboot durchsegeln kann. Lagos ist immer wieder einen Besuch wert. Wir steigen der Markthalle aufs Dach und von dort aus, weil Lagos so hügelig ist, durch eine der steilen Gassen wieder hinunter und zum Pra Gil Eannes, wo diese Figur aus Blech steht, die uns aber so wenig gefällt, dass wir sie nicht mehr fotografieren. Schnell ein Blick um die Ecke - ah ja, das grüngekachelte alte Haus steht noch. Das wiederum muss jedesmal aufs Foto, wenn wir in Lagos sind.



die Störche im Winterquartier



die Fußgängerbrücke ist hochgeklappt



herrlich ist es auf der Avenida dos Descobrimentos



auf der oberen Etage der Markthalle ist das Obst und Gemüse, unten der Fisch



Lagos - immer wieder einen Besuch wert

Wir lassen uns treiben und genießen das herrliche Wetter. Haben uns ja lange genug in Geduld üben müssen. Auf einem anderen Platz spielt ein alter Mann Akkordeon. Wir setzen uns eine Weile auf eine der Bänke und hören zu. Beim nächsten Stück sagt Herbert: Das ist griechisch, und Annette: Ach Gott, ja, das ist "Ein Schiff wird kommen". Wir geben dem Mann dann auch Geld. Guten Musikern geben wir immer Geld, Stümpern nicht. Vorhin sind wir an einem chinesischen Restaurant vorbeigekommen, und wir finden, dass wir ruhig mal wieder zum Chinesen gehen könnten. Eigentlich wollten wir ja in der Marina essen gehen. Der Chinese ist auf der ersten Etage mit Terrasse, die auf den Fluss schaut. Das Essen - Ente und Rindfleisch - ist gut, wie das Essen beim Chinesen ja immer gut ist. Jetzt wandeln wir noch durch die Marina, kaufen beim Pingo Doce (Pingu Doss) noch ein und sitzen dann bei uns am Platz draußen in der Sonne. Wir lassen den Tag schön ausklingen und müssen heute Abend ja auch nicht mehr kochen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen hier, aber der Platz ist so weitläufig, dass es nur wenig stört. Ein guter Ersatz für den riesigen Platz in Praia da Rocha, der ja seit zwei Jahren nicht mehr existiert.



vom Dach der Markthalle geht es nahtlos über auf diese Gasse



im Herzen der Stadt



ah ja, das grüngekachelte Haus ist noch da



gekachelte Fassaden sind so typisch für Portugal



ein Bummel durch die Altstadt von Lagos


 


 


 



der Eingang zum Chinesen Dynasty (Terrace Meal & Ocean View)


 



ein Blick von der Fußgängerbrücke auf die Marina von Lagos



nachmittags können wir wieder bei uns draußen sitzen - ohne Wind



wenn die Zeit für kurze Hosen kommt, müssen die Beine schön sein

back       |      next