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Freitag, 24. Mai 2019



morgens um halb sieben - so voll ist der Platz in Karlsruhe OT Maxau geworden

Ganz schön voll ist der Platz über Nacht noch geworden. Wir sind früh auf den Beinen und wollen heute ins Rheintal. Wir überlegen, unsere Toilette vorher noch in Germersheim auf dem Stellplatz zu leeren. Da in Germersheim tanken wir auch noch Diesel für nur 1,24 EUR/L. Dann geht es kurz vor Speyer auf die A61 bis Bingen, von wo aus wir schön den Rhein entlanggondeln. Wir wollen erst in St. Goar die Fähre auf die andere Rheinseite nehmen. Ach, es ist immer wieder schön am Rhein. In Oberwesel machen wir noch einen größeren Einkauf beim Rewe und Lidl. Bei Ankunft am Fähranleger in St. Goar ist die Fähre dann erstmal auf der anderen Seite, sodass Annette schnell noch das Männeken am Steuerrad fotografieren kann. Drüben auf der anderen Seite stehen nur ein paar Autos, kein einziges Wohnmobil. Gut für uns, wenn sich da keiner hintraut und den Anfang machen will, denken wir uns noch, als Herbert sieht, dass der Platz überschwemmt ist. Mist, da können wir gar nicht hin. Also nehmen wir jetzt gar nicht erst die Fähre, sondern fahren erstmal weiter bis Koblenz.



wir erreichen den Rhein



Durchfahrt durch einen Ortsteil von Bingen


 


 



Durchfahrt durch Bacharach



ein Blick auf Kaub


 



es geht immer schön am Rhein entlang - und es kommt eine Burg nach der anderen



und hier der Felsen der Loreley



Ankunft am Fähranleger von St. Goar


 



die Fähre ist noch am anderen Ufer



und noch ein Burg



Durchfahrt durch Koblenz

Puh, Koblenz scheint ja nur aus Straßen zu bestehen. Wie Westberlin. Den riesigen Stellplatz 3km vom Deutschen Eck entfernt scheint es auch nicht mehr zu geben. Da wird jetzt gebaut. Also fahren wir weiter in Richtung Cochem und zur Mosel. Hätten wir das alles gewusst, hätten wir ja auf der Autobahn bleiben können. Andererseits ist es eine sehr hübsche Fahrt so an Rhein und Mosel entlang. Die Straße windet sich in tausend Kurven. Bei Niederfell geht es über die Mosel und wir sind nun auf der Moselschieferstraße und der Moselweinstraße. Wir durchfahren Orte wie Löf und Hatzenport und kurven so dahin bis Cochem, wo schon richtig der Bär los ist. Alle Cafés und Terrassen sind rappelvoll. Die Bäume blühen jetzt überall so schön und schlagen aus. Unser Ziel ist nun St. Aldegund, und wir hoffen, da überhaupt unterzukommen, denn immerhin ist ja Freitag. Puh, es sind noch reichlich freie Plätze. Hier waren wir früher schon, und uns gefällt, dass jeder Platz direkt an der Mosel liegt, keiner ist in zweiter Reihe. Der Platz kostet jetzt 7 EUR/Nacht. Strom gibt es auch, aber den brauchen wir bei diesem Wetter nicht. Erstmal müssen wir zu Mittag essen, wieder nur Champignons mit Rührei. Den Rest des Nachmittags sitzen wir draußen in der Sonne. Annette schneidet sich auch das Haar, das ja schon so richtig ins Kraut geschossen war. Wir zahlen dann auch gleich für 3 Nächte, weil wir eh nur 20-EUR-Scheine haben. Wir freuen uns auf eine schöne Zeit hier, aber wir haben hier keinerlei Internetempfang. Willkommen in 21. Jahrhundert.



bei Niederfell geht es über die Mosel



immer schön die Mosel entlang



Durchfahrt durch Cochem



der hintere Hymer, ein S660, war damals in 1999 unser erstes gemeinsames Wohnmobil



Ankunft auf dem Stellplatz von St. Aldegund direkt an der Mosel

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