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Mittwoch, 29. Mai 2019



seit Freitag der erste Schiffsverkehr auf der Mosel

Wir haben keinerlei Anzeichen, dass die Maus noch da ist. Keine Mausköttel, keine Knabbereien irgendwo, keine Geräusche und vor allem keine Gerüche, dass das kleine Biest vielleicht schon am Verwesen ist. Zur Vorsicht hatten wir die Sofapolster mit Tüchern abgedeckt. Ist die Maus vielleicht doch freiwillig weggegangen? Die Tür hatten wir gestern ja lange genug offen, aber der Herbert meint, dass sie nicht durch die Türe kommt, sondern vom Fahrzeugboden, über die Radkästen. Aber das würde ja bedeuten, meint Annette, dass man in gewissen Regionen mit Schlangen und allen möglichen Scheußlichkeiten rechnen muss. Das kann doch nicht sein? Jedenfalls haben wir die Hoffnung, wieder mausfrei zu sein. Heute früh kommt hier ein Schiff nach dem anderen vorbei. Als würden sie nur an bestimmten Tagen fahren können, denn seit Freitag, seit wir an der Mosel sind, ist es für uns der erste Schiffsverkehr, den wir zu Gesicht bekommen. Das Wetter wird dann auch schöner als vorhergesagt. Mehr verlangen wir ja gar nicht. Wir machen uns heute auf zu einer Radtour nach Zell. Der Radweg führt ja direkt bei uns am Stellplatz entlang. Immer weiter radeln wir bis zur Fußgängerbrücke, die uns über die Mosel bringt und hinein nach Zell.



auf geht es nach Zell an der Mosel



ein Blick auf Zell



hier ist alles gemütlich



und schon kommt das nächste Schiff



es geht über die Fußgängerbrücke und rüber nach Zell



so schön ist die Mosel



diese Wand besteht aus Kacheln

Alles ist so gemütlich hier. Auch ein wenig altmodisch, altbacken, aber das ist auch irgendwie charmant. Viele der kleinen Geschäfte haben noch ihre Aluminiumtüren, und die Hausfassaden sind gekachelt. Irgendwie niedlich, das alles. Am Rathaus von Zell sehen wir ein Foto vom Hochwasser am 23.12.1993. Bis zu den Laternen hoch stand das Wasser. Ganz schlimm. Wir gehen zurück zu den Fahrrädern und radeln noch bis Bullay, müssen wir ja noch etwas bewegen. Der Radweg direkt an der Mosel entlang ist sehr hübsch und gut gepflastert. Die Weinstöcke gehen bis zum Himmel, sind terrassenförmig angelegt. Hier und da liegt auch ein Boot am Ufer an. Es ist eine beschauliche Gegend, die einen total zufrieden macht. In Bullay überqueren wir dann nicht die Eisenbrücke, sondern fahren dieselbe Strecke wieder zurück, weil das abwechslungsreicher ist, so an den Häusern vorbei als nur parallel zur Straße. Wieder daheim können wir noch lange Zeit draußen verbringen und zuschauen, wie ein Wohnmobil nach dem anderen hier eintrudelt. Morgen ist ja Himmelfahrt, da kommen die Leute in Scharen. Wir sind auch wieder von allen möglichen Nationalitäten umgeben. Und es kommen Schiffe vorbei bis zum Schlafengehen.



niedlich und gemütlich ist Zell



die Touristen können kommen



wir radeln die Mosel entlang bis Bullay



ein lauschiges Plätzchen unter Weinlaub



Winterrassen bis zum Himmel


 



eine Mutter mit acht Kindern - und der Vater steht auf der anderen Seite des Radwegs



und wieder kommt ein Schiff



Gemütlichkeit am Nachmittag . . .



. . . und Saufereien am frühen Abend

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