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Donnerstag, 24. Mai 2018



wir erreichen Bayonne

Hilfe - 20°C morgens um sieben. Und wir haben jetzt immer nachts das Fenster auf. Um neun fängt es allerdings an zu regnen. Damit wird unsere kleine Wanderung nach Biarritz wohl ins Wasser fallen. Wir wollten die Holzpromenade bis zu diesem Leuchtturm gehen und dann wären wir ja fast schon in Biarritz. Der Himmel ist ganz zugezogen. Lassen wir das also und fahren weiter. In Bayonne gehen wir auf die A63, die uns bis zur Ausfahrt 8 - Capbreton, Hossegor, St-Vincent-de-Tyrosse - 2,80 EUR kostet. Annette würde ja draufbleiben auf der Autobahn, die wenig später abknickt nach Norden, nach Bordeaux, aber Herbert will die mühselige Küstenstraße, die eigentlich gar keine Küstenstraße ist, weil man das Meer nie sieht, nehmen. Diese Gegend ist so vom Reißbrett, die Orte sehen alle gleich aus, sei es Hossegor oder Seignosse; die Straße besteht hauptsächlich aus Kreisverkehren und diesen Buckeln, bei denen man, auch wenn man mit 5km/h drüberfährt, Schleudertrauma erleidet. Mehrmals fällt Annette die Kamera aus der Hand und aufs Kissen, das sie während der Fahrt immer auf dem Schoß hat (als Sonnenschutz und Kameraablage). Das Meer sieht man also nicht, und irgendwann müssen auch mal ein paar Fotos gemacht werden. Als wir Vieux-Boucau erreichen, zückt Annette endlich mal wieder die Kamera. Aber alles ist so uniform.



ein Blick auf Bayonne bzw. Baiona auf baskisch



wir sind auf der A63 bis Ausfahrt 8



noch ein Blick auf Bayonne aus weiter Ferne



Wer möchte in solchen Wohnblocks wohnen?



wir erreichen Vieux-Boucau-les-Bains



Durchfahrt durch Vieux-Boucau-les-Bains

Im Ort sehen wir ein Schild: Parking gratuit 400m sur la ville (oder so). Da fahren wir hin und tun mal ein paar Schritte durch Vieux-Boucau. Gar nicht viel los im Ort, und das, obwohl schon Ende Mai ist. Aber im Juli, wenn das ganze Land in die Ferien geht, ist dann alles pickepackevoll. Mitten im Ort ist ein See, in den aber wohl niemand ernsthaft gehen mag. Ein hübscher Holzweg führt am Seeufer entlang. Trotzdem würden wir in solch unechten Orten nie Urlaub machen wollen. Wir gehen zurück zum Parkplatz, fahren los und finden uns nach wenigen hundert Metern am Meer wieder. Zuerst sehen wir die hohen Dünen. Es gibt einen großen Parkplatz, wo fast niemand parkt. Da stellen wir uns hin und haben auch die Absicht, hier zu übernachten. Gegen 15 Uhr gehen wir noch mal in den Ort, aber davon wird er auch nicht besser. Herbert kauft sich ein Eis, und an der nächsten Eisdiele noch eins. Den Rest des Tages schauen wir auf die Dünen.



hier haben wir uns hingestellt, mal ein Platz ohne Höhenbegrenzung



ein Bummel durch Vieux-Boucau-les-Bains



Baden verboten - aber wer würde schon hineinwollen?



Vieux-Boucau-les-Bains liegt an diesem See



sie haben diesen hübschen Holzweg angelegt


 



nach ganz kurzer Fahrt landen wir hier hinter der Düne


 



am See versucht man sich im Angeln



wir tun noch ein paar Schritte durch Vieux-Boucau


 



ein Eis für Herbert



der Abend kommt



unsere Tagesroute ca. 46km

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