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Mittwoch, 23. Mai 2018



beim Kreisverkehr kehren wir um

In der Nacht wurde es dann noch relativ ruhig. Nach dem Frühstück warten wir noch eine Weile bis halb zehn, bevor wir losfahren. Wir haben Hoffnung, in Saint-Jean-de-Luz auf dem Stellplatz am Bahnhof unterzukommen, aber wohl auch erst am späteren Vormittag, wenn Bettenwechsel ist und die ersten Wohnmobile weitergezogen sind. Unsere Planung geht auf; auf dem Stellplatz sind schon - oder noch - fünf Plätze frei. Zehn Wohnmobile stehen da. Wir stellen uns dazu, machen uns stadtfein und gehen los in den Ort. Wir müssen auch bei SFR neues Internet kaufen. Das kleine Saint-Jean-de-Luz ist ja wirklich zauberhaft. Jetzt im Frühling sind die Platanen ausgeschlagen und schon richtig grün. Allzu viel los ist in den Straßen und Geschäften noch nicht. Die Auslagen sehen toll und verführerisch aus. Wir kommen auch wieder an diesem Schuhladen vorbei, wo die große Espadrille aus Holz aufgestellt ist. Diese Schuhe kommen ja aus der Region und sind wohl typisch baskisch. (Einen eleganten Fuß machen sie aber wohl nicht.) Bei SFR klappt dann alles gut. Wir bummeln durch die Rue de la Mer - Itsasoko karrika. Dass man den Buchstaben K überhaupt im Alphabet hat. Den gibt es ansonsten nicht im portugiesischen, spanischen, italienischen. Da gibt es dann Kuriositäten wie Quiosque, Biquini, Nova Yorque. Immer wieder lustig.



Durchfahrt durch Socoa



wir erreichen Ciboure, Zwillingsort von Saint-Jean-de-Luz



Ankunft am Stellplatz, ein paar Plätze sind noch zu haben



ein Bummel durch Saint-Jean-de-Luz



immer fleißig



jetzt sind die Bäume schon wieder richtig ausgeschlagen


 



baskische Spezialitäten aller Art



Wer will dich diesen Schuh anziehen?



wir wandeln noch ein wenig auf der Strandpromenade

Wir wandeln unter der Pergola des gleichnamigen Hotels (mit Casino) her. Ach ja, das kleine Saint-Jean-de-Luz würden wir nur ungern auslassen auf unseren Reisen. Als wir wieder am Platz sind, gehen wir online und siehe da, heute ist wieder Weihnachten, heute ist die Dividende der Telekomaktien da. Wir leeren dann noch die Tanks und fahren weiter. Hier übernachten wollen wir nicht; nicht mal, wenn der Platz noch umsonst wäre wie früher. Jetzt kostet er 6 EUR im Sommer und 4 EUR im Winter. Es geht weiter in Richtung Biarritz. Beim Carrefour halten wir an und schauen, ob sie Muscheln haben. Die sind aber fast alle schon offen, also Hände weg. Stattdessen kaufen wir ein Grillhähnchen. Dann geht es durch Biarritz, aber eine Baustelle zwingt uns eine andere Durchfahrt durch die Stadt auf. Na ja. Wir wollen auf dem alten Parkplatz an der Ausfallstraße mit Blick auf den Leuchtturm stehen, aber diesen Platz gibt es nicht mehr. Da steht jetzt eine Taverne mit Terrasse. Wir biegen dann direkt ab zum Leuchtturm und kommen an einem größeren Parkplatz zum Stehen. Ein paar Wohnmobile - Surfer, wie es aussieht - stehen hier auch. Wir essen erstmal das Hähnchen. Anschließend gehen wir mal zum Strand, der den klingenden Namen Plage de la Petite Chambre d'Amour hat. Klingt ja wie die kleine Liebeskammer. Ja ja, die Franzosen. Es wird eifrig gesurft heute. Aber weil wir hier nicht übernachten können, fahren wir noch bis zum Nachbarort Anglet. Herbert erinnert sich, dass es da einen Stellplatz gibt. Den gibt es, und der heißt Parking Des Corsaires, ausschließlich für Wohnmobile. Die Nacht kostet jetzt 6 EUR, Juli und August 10 EUR. Bezahlung nur mit Kreditkarte. Die Leute quälen sich am Automaten, aber bei Annette klappt alles auf Anhieb. Karte rein, warten (patientez), dann heißt es 1 jour 6 EUR, man drückt auf den grünen Knopf und voilá, das Ticket kommt. Es ist schon 16 Uhr durch, jetzt faulenzen wir an Bord. Der Himmel ist bedeckt. Am frühen Abend tun wir noch ein paar Schritte zum Strand und schauen uns die Umgebung etwas an.


 



der Atlantik mit tollen Stränden - Strand heißt Hondartza auf baskisch


 


 



der baskische Häuserstil ist allerliebst


 



 



wir erreichen Biarritz - Hauptstadt des Baskenlands



Kleine Stadtrundfahrt durch Biarritz gefällig?


 



Biarritz



die Baustelle macht das Gesamtbild etwas hässlich, aber besser als gar kein Foto



wir fahren hinunter zum Fuß des Leuchtturms



auf dem Weg zum Strand



Voilà - am Plage de la Petite Chambre d'Amour mit Blick auf den Leuchtturm



im Sommer ist hier bestimmt Halligalli



unser Übernachtungsplatz - der Stellplatz Des Corsaires in Anglet



dies ist das Umfeld des Stellplatzes - da hinten ist der Leuchtturm vom Nachmittag



die Strände am Atlantik sind eben doch die besten



diese Promenade erstreckt sich auf 4,5km



unsere Tagesroute ca. 21km

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