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Freitag, 25. Mai 2018



Durchfahrt durch Moliet-et-Maa

Das Wetter wird heute wohl nicht so berauschend, alles bedeckt am Himmel. Wir müssen froh sein, wenn wir nicht in den Regen kommen. Gegen 8:45 Uhr fahren wir weiter. Wir kommen durch Orte wie Mesanges, Moliets-et-Maa, Léon, St-Girons usw. Heute haben wir nicht mehr mit so vielen Kreisverkehren zu kämpfen. Die waren gestern schlimm, besonders die winzig kleinen von vielleicht 3m im Durchmesser. Nur gut, dass die nicht mit Bordsteinen eingefasst waren und man mit dem Reifen immer drübergerumpelt ist. Heute sind es nur noch die Erhöhungen. Man fährt ca. 30cm den Asphalt hinauf und nach etwa 10m wieder hinunter. Mit einem langen Wohnmobil - mit langem Überhang - setzt man bestimmt auf beim Runterfahren von der Erhöhung. Die Orte sind zwar gefällig, aber immer gleich. Stunde um Stunde sieht man den gleichen Häuserstil. Irgendwann erreichen wir Mimizan und Mimizan-Plage. Da waren wir vor etlichen Jahren mal und können uns eigentlich nicht erinnern, dass es ein besonders lohnenswerter Besuch war.


 



wir erreichen Mimizan


 



die Gegend sieht immer gleich aus



Ankunft in Mimizan-Plage

Der Stellplatz von Mimizan-Plage ist ziemlich weit außerhalb, aber wir können aufgrund fehlender Höhenbegrenzungen wieder mitten im Ort parken. Wieder ist alles total ausgestorben hier; da war im Winter in Portugal mehr los in den Orten am Meer. Die Ladenstraße bietet den Klimbim an, den es überall gibt. Der Blick auf den Atlantik ist dann wieder sehr schön, der auf den Strand auch. Aber dieses Mimizan-Plage gefällt uns nicht sonderlich. Da war sogar der Ort von gestern besser mit dem See mittendrin. Herbert sagt: Weißt du, was wir jetzt machen? Jetzt gehen wir auf die Autobahn und fahren in die Bretagne. (Eigentlich wollte Herbert immer weiter entlang der Küste fahren und die Fähre über die Gironde nehmen, aber die Gegend hier finden wir nicht besonders. Genauso wie das Bassin d'Arcachon, wo wir vor Jahren mal waren.



ein Bummel durch Mimizan-Plage


 



der Atlantik ist schön wie immer



alles nur für drei Monate im Jahr bewohnt



weiter geht unsere Fahrt

Wir fahren also jetzt zur A63 in Richtung Bordeaux. Nach wenigen Kilometern kommt die Zahlstation. Früher war die A63 ja die N10 und mautfrei. Jetzt haben sie zwei Zahlstellen auf der Strecke bis Bordeaux. Wir nehmen die Ausfahrt 17, fahren neben der Autobahn her und gehen bei Auffahrt 20 wieder drauf. Diese Strecke ist 10km lang und verläuft parallel zur Autobahn. Jetzt sind es noch 70km bis Bordeaux. Die Stadt begrüßt uns mit den Worten "La Cité du Vin" (die Stadt des Weins" und "Bordeaux - Patrimoine mondial UNESCO". Wir schalten das Navi ein und lassen uns führen bis zur N10. Es ist ganz schön was los auf der Rocade extérieure, dem äußeren Ring. Wir sind nämlich noch so richtig eingelullt von Portugal, wo nie so ein irres Verkehrsaufkommen ist. Wir überqueren die Gironde und die Dordogne. Auf der N10 bleiben wir dann bis zur Ausfahrt Barbezieux-St-Hilaire. Unser heutiges Ziel ist das bezaubernde Cognac. Die letzten Kilometer geht es an endlosen Weinstöcken vorbei. Was für eine beschauliche Landschaft. Wir sind nun im Département de la Charente. Haben wir noch irgendwas vergessen zu beschreiben? Der Stellplatz von Cognac befindet sich im Quartier St-Jacques, direkt an der Charente gelegen. Wir waren bestimmt schon dreimal in Cognac, denn da, wo es schön ist, zieht es uns immer wieder hin. Es sind drei Wohnmobile da. Im ersten Moment stellen wir uns mit der Nase zum Fluss, dann aber dreht Herbert das kleine Pupsi um, damit wir durch die Schiebetür den Blick auf Cognac haben. Wenig später regnet es etwas. Überhaupt waren die Straßen heute oft noch nass. Heute passiert nicht mehr viel bei uns.



wir umfahren die Zahlstation



die Rocade extérieure umgeht Bordeaux



drei Tropfen Regen machen die Scheibe nass



eine Landschaft, die dem Auge guttut



Durchfahrt durch Salle d'Angles



endlose Weinstöcke für den berühmten Cognac



hier rechts ab zum Stellplatz von Cognac



Ankunft in Cognac und Blick auf die Charente



diesen Ausblick haben wir, nachdem Herbert den La Strada umgedreht hat



am Ufer der Charente



unser Platz in Cognac


 



unsere Tagesroute ca. 273km

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