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Donnerstag, 10. Mai 2018



wieder geht es vorbei an Estômbar

Der Tag des Aufbruchs. Ein wenig Wehmut ist schon da, dass wir die Küste jetzt verlassen werden, aber zumindest bleiben wir ja noch in Portugal. Zu allererst fahren wir mal in die Waschanlage. Man macht sich ja keinen Begriff, wie lange das Waschprogramm läuft, wenn man 2 EUR einwirft. (Im ganzen sind werden es dann 3 EUR.) Dann füllen wir auch noch unseren Frischwassertank auf, wofür sie ja diese Wasserstation haben. Und jetzt auf ins Hinterland. Wir fahren wieder vorbei an Estômbar und kommen auch wieder am großen Jumbo vorbei. Dort halten wir mal an und kaufen unter anderem Erdbeeren. Dann geht es zum Aldi in Lagoa und anschießend in Richtung Silves. In Silves waren wir ja schon seit Jahren nicht mehr, weil die Park- und Stellplätze im Winter immer so rappelvoll sind. Jetzt steht auf dem Parkplatz am Friedhof nur ein einziges Wohnmobil. Gleich nach uns kommt noch ein weiteres. Es heißt, dass Wohnmobile von 20:00 bis 8:00 Uhr nicht hier stehen dürfen. Wir machen uns auf in die Stadt.



es geht ins Hinterland



Silves kommt in Sicht



Silves - wir kommen



im Winter ist hier kein Platz zu bekommen



steil sind die Straßen und Gassen von Silves

Früher waren wir ja immer nur im Winter hier. Da kam der Charme von Silves (Silvesch) gar nicht so durch. Jetzt, da die Bäume alle in voller Blüte stehen und alles so grün ist, wirkt die Stadt ganz anders. Wir wandeln durch die Gassen. Es ist eine größere Reisegruppe unterwegs in den Straßen. Alle marschieren sie jetzt zum Castelo, das über Silves thront. Silves war ja mal die Hauptstadt der Algarve, und sie hat noch viel von diesem maurischen/arabischen Einschlag von damals. Steil sind die Gassen und Straßen, und glatt sind die Pflastersteine; da muss man gehörig aufpassen. Wir steigen immer tiefer hinab zum Flussufer. Ja, so schmal ist der Rio Arade hier, obwohl es gar keine große Entfernung ist bis nach Ferragudo und Portimão, wo der Rio Arade in den Atlantik mündet. Wir kehren zurück zum Parkplatz und wollen jetzt noch zum Stausee, dem Barragem do Arade, weil wir da besser übernachten können als hier. Übertreiben wollen wir es ja auch nicht hier auf dem Parkplatz und die Hinweisschilder einfach so ignorieren. Es sind wieder nur ein paar Kilometer bis zum Stausee. Dort waren wir zuletzt in 2009, und weil es uns damals überhaupt nicht dort gefallen hatte, waren wir seitdem auch nie mehr da. Jetzt ist das Wasser blau wie der Himmel. Es sind kaum noch Wohnmobile da, vielleicht fünf oder sechs. Wir rollen die Markise aus und essen die Erdbeeren mit Sahne. Abends gibt es bei uns heute eine große Scheibe Lachs. Dazu Gurkensalat. Die Nacht ist so mild, dass wir eines der Heckfenster offenlassen. Hier wird schon keiner einbrechen wollen. Die Nacht ist auch stockdunkel und ruhig; ganz anders als in der Stadt.


 



ein Blick auf die Kathedrale von Silves - oben sitzt ein Storch



ein Bummel durch Silves



wenn mal alle Häuser so schön restauriert sind


 



alles blüht und grünt jetzt so schön



diesen winzigen Balkon gibt es für den schönsten Ausblick



vieles erinnert an die maurische Zeit



alles Spezialitäten aus der Algarve


 


 


 



ein Blick in die Markthalle von Silves



hier gibt es seit 38 Jahren die besten Grillhähnchen



hier ist der Rio Arade noch ganz schmal



Silves ist immer einen Besuch wert



auch in Silves gibt es einen Caritasladen, und Annette hat schon wieder zwei Sachen gekauft



dieses alte Schmuckstück wartet auf einen Käufer



immer tiefer geht es ins Hinterland, zum Arade-Stausee


 



diesen Stausee hat man in 1956 angelegt, so weit wir das verstehen



ein Platz mit Blick auf den Stausee


 



und jetzt die Erdbeeren



ohne Markise ist es uns einfach zu heiß



unsere Tagesroute ca. 25km

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