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Mittwoch, 16. Mai 2018



die Einfahrt zum Camp "Novo Horizonte"

Na bitte: 17°C an Bord am frühen Morgen, mehr wollen wir ja gar nicht. Ist der Alentenjo nicht bekannt für irre heiße Sommer? Wir sind heute früh auf den Beinen, wollen zwar die Stadt Estremoz (gesprochen Schremósch) auslassen, aber dafür Elvas (Elvasch), die letzte Stadt vor der spanischen Grenze, noch besuchen. Und so fahren wir schon gegen 8:20 Uhr los. Kaum sind wir ein paar Kilometer gefahren, sehen wir an der Straße einen Campingplatz und einen schönen Swimmingpool. Hast du den gesehen?, fragt Annette. Bei der Einfahrt zum Camp steht eine kleine Schiefertafel: Zwei Männeken sind aufgemalt und ein Wohnmobil und 9 EUR. Ist ja total günstig. Spontan beschließen wir, da ein paar Tage zu verbringen. Wenn wir jetzt nur irgendwo drehen könnten. Wir fahren und fahren, bis sich endlich mal eine Gelegenheit findet. Das Camp stellt sich dann als "Camping Alentejo" heraus. An der Einfahrt steht "Novo Horizonte". An der Rezeption begrüßt uns ein Holländer. Mittlerweile werden ja viele Camps von Holländern betrieben, das kennen wir von Frankreich. Die haben die Zeichen der Zeit erkannt. Die 9 EUR stimmen übrigens, und in der Hochsaison wären es auch nur 13 EUR (bis 7m). Strom kostet 3 EUR. 

Wir suchen uns einen Platz und sind, obwohl hier sehr viele Holländer sind, von Engländern umzingelt. Die neben uns haben zwar ein spanisches Kennzeichen, sind aber englisch. Den Rest des Tages verbringen wir wo? Richtig - am Pool. Das Wasser ist im ersten Moment etwas frisch, aber dann ist es herrlich. Ich bleib' jetzt hier drin, ich geh' nicht mehr an Land, du kannst mein Handtuch auch noch nehmen, sagt Annette, denn unsere roten Handtücher sind etwas klein. Wir sind ja nicht darauf eingerichtet, dass sich unsere Winterreise so hinzieht; wir haben mehr Wintersachen an Bord als alles andere. Du kannst auch nackig schwimmen, hier ist ja keiner, sagt Herbert. -- Ja stimmt. Du, das mach' ich jetzt, und wenn einer kommt, zieh' ich mir den Bikini wieder an . . . Und so schwimmt Annette munter hin und her, bis wirklich einer kommt. Schwupp, wieder in den nassen Bikini. Als sie irgendwann doch an Land geht, friert Annette dann ganz schön, auch nachdem sie in einem trockenen Bikini steckt. Das Ambiente hier auf dem Camp ist sehr schön. Es stehen auch jede Menge Korkbäume auf dem Gelände. Das Rezeptionshäuschen gefällt uns total gut. Und es hoppeln jede Menge Wildkaninchen hier herum. Es ist ein Camp, auf dem man gut entspannen kann. Wir freuen uns auf ein paar schöne Tage hier.



aah - einen ganzen Pool für sie allein



raus aus dem Bikini


 


 


 



nachmittags einen Delta-Kaffee


 



da oben links sieht man noch den Hintern vom zweiten Kaninchen



der Abend kommt

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