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Samstag, 26. Mai 2018



wir machen uns auf zu einem Bummel durch Cognac

Ruhig war die Nacht, schön ist der Morgen. Wir haben auch keine Eile, so schnell von Cognac wegzukommen. Heute wollen wir uns einen schönen Tag in dieser wunderbaren kleinen Stadt machen. Zur Apotheke müssen wir sowieso. Wir cremen uns dick ein mit Sonnencreme, bevor wir gegen 11 Uhr losgehen. Ganz schön heiß heute. Über die Brücke gehen wir, schauen auf unseren kleinen La Strada und finden mal wieder, dass man ihn aufgrund seiner Farbe kaum sieht von weitem. Oder ist es, weil er einfach so klein ist? Wir kommen an der Kellerei Otard vorbei, die wir vor Jahren mal besucht haben. Eine Wolke von Alkohol steigt uns auf dem Innenhof in die Nase. Dann bummeln wir durch den Jardin public, den öffentlichen Park oder Garten. In Frankreich ist alles immer so prächtig. Das Hôtel de Ville - das Rathaus - steht mitten im Park. Liberté - Égalité - Fraternité (Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit), so steht es an jedem Rathaus im ganzen Land geschrieben. Wir lassen uns treiben, bis wir uns in der Fußgängerzone wiederfinden. Die Geschäfte sind hübsch anzuschauen. Wir werfen einen Blick in die Markthalle, laufen bis ans Ende der Fußgängerzone, wo sich die große Reiterstatue befindet, und wandeln am Porte St. Martin vorbei und zum Ufer der Charente. Sie haben eine nette Promenade am Fluss angelegt. Aber so ganz ohne Schatten ist es irre heiß jetzt hier auf der Promenade. Vorbei geht es am Porte St. Jacques, die Treppe zur Brücke hinauf, und dann marschieren wir noch bis zum Intermarché am Ortsende. Wir brauchen billiges Sonnenblumenöl zum Braten. Wir sind dann ganz froh, als wir gegen halb zwei wieder zurück sind. Kurz vor drei hören wir schon erste Donnerschläge, und wenig später setzt ein Platzregen ein. Der hält nicht lange an, aber der Nachmittag wird so dunkel, dass wir Mühe haben beim Lesen. Und dabei haben wir zur Zeit so gute Leselektüre: Herbert liest "2.850 Kilometer" von Miriam Faßbender, und Annette liest "Hostage - A Year At Gunpoint With Somali Gangsters" von Paul und Rachel Chandler. Die beiden wurden in 2009 auf ihrer kleinen Segelyacht in den Seychellen überfallen, als Geiseln genommen, nach Somali verfrachtet und ein Jahr im Busch festgehalten. Sie waren mal für Tage, für Wochen und sogar für Monate voneinander getrennt. Ihre Geschichte liest sich hochspannend; aber passieren möchte einem sowas wahrlich nicht.


 



da rechts hinter den Kanus steht unser La Strada, gell, man sieht ihn kaum



auf der Domaine Otard



das Hôtel de Ville mitten im Park von Cognac



Anstehen beim Bäcker



ein Blick in die Markthalle



das Wochenende steht bevor



wir wandeln durch Cognac


 



welche Pracht



im Hinterland ist Frankreich am allerbesten


 



wir gehen durch das Tor St. Martin (schön französisch sprechen: Martah . .)



 vorbei geht es an den Booten



hier noch ein Blick auf das Porte St. Jacques


 



wieder geht es über die Brücke



jetzt noch zum Ortsende zum Intermarché



Fisch ist Standard außerhalb Deutschlands



wir sind zurück im Quartier St. Jacques



diese Bötchen der Kellerei Hennessy tuckern über die Charente



weiter fahren die Boote aber nicht



Lieblingsbeschäftigung am Nachmittag



gegen 15 Uhr wird es richtig dunkel am Himmel



nach heftigen Regengüssen wird es wieder richtig schön an unserem Platz in Cognac



Cognac unterm Regenbogen - um 21:30 Uhr

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