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Freitag, 12. Mai 2017



wir verlassen Pýlos

Um 7 Uhr Ortszeit gehen die Kirchglocken. Da ist es für uns erst 6 Uhr, weil wir, solange wir noch Fernsehempfang haben, unsere Uhren noch nicht umgestellt haben. Trotzdem stehen wir jetzt auf und fahren nach dem Frühstück los. Unsere Fahrt geht gen Osten über Kalamáta und dann wieder südwärts die Küste entlang. In Kalamáta füllen wir noch den Dieseltank auf. Der ist zwar nicht leer, aber in den Städten sind die Preise deutlich niedriger als über Land. Wir tanken für 1,20 EUR/L. Dann gibt es auch noch eine Tankstelle, die Autogas (Coral Gas) hat. Die Flaschen sind zwar auch noch nicht leer, und es gibt auch genügend Gastankstellen in Griechenland, aber wie das dann immer so ist, gerade, wenn man eine braucht, findet man keine. Herbert kommt mit dem Kassenbon und der Kreditkartenzahlung an. Auf den Zetteln steht gar nicht, wieviel Liter Gas wir getankt haben. Herbert soll noch mal auf die Anzeige schauen. 23 Liter, aber die haben uns statt 19 EUR 29 EUR abgerechnet. Wir zeigen dem Tankwart den Irrtum und man händigt uns 10 EUR aus. Dann verlassen wir Kalamáta und fahren erstmal in die Berge.



ein letzter Blick auf die Navarino-Bucht



plötzlich werden überall Orangen angeboten


 



da unten ist Kardamýli

Die Bergstraße ist gar nicht so schlecht, und die Bergdörfer sehen ganz beschaulich aus. Es geht durch Kambos und Kardamýli, das wir noch vom letzten Jahr her kennen. Heuer ist schon viel mehr los im Ort. Wir biegen dann mal ab nach Stoupa (das -ou- wird immer wie -uu- gesprochen). Ein netter kleiner Badeort mit hübschem Strand, aber nirgends können wir parken oder anhalten. Wir sind ja schon froh, dass wir nirgends steckenbleiben oder anecken bei den verdammt engen Sträßchen. Weiter geht es durch Lankáda, bis wir den Ort Itilo (auf griechisch Oitilo, aber -oi- wird immer wie -ii- gesprochen; es gibt die wildesten Buchstabenkombinationen im griechischen) von oben sehen. Da waren wir schon mal und sind jetzt froh, hier für heute unterzukommen. Morgen nach Areópoli und dann weiter nach Gýthio (eigentlich Gýtheio, aber -ei- wird immer wie -ii- gesprochen; gell, jetzt nervt das langsam). In Gýthio werden wir dann die Fähre nach Kreta - auf griechisch Kriti - nehmen. Jetzt setzen wir uns erstmal nach draußen und hören dem Rauschen der Wellen zu. Man denkt immer, Ebbe und Flut hätte das Mittelmeer kaum, aber wir merken immer ganz genau, wenn Flut ist.



was für eine Küste



Durchfahrt durch Stoupa



der Händler der vier Jahreszeiten



eng sind die Straßen von Stoupa



ein Blick auf Lankáda



fast alle Häuser sind aus Stein gebaut - auch die Kirche von Lankáda


 



schön, dass kaum Gegenverkehr herrscht



da unten liegt Itilo, unser Ziel für heute



schön, so am Wasser


 

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