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Samstag, 13. Mai 2017



wir verlassen Itilo

Dass wir morgens immer so früh aufstehen, kommt eigentlich von ganz allein. Das südliche Licht und die südliche Hitze treiben uns aus den Federn. Zumal für heute 31°C angekündigt sind. Nach dem Frühstück geht es los, und der Ort Areópoli ist nach knapp 10km erreicht. Und egal, wie oft wir schon durch Areópoli gekommen sind, jedesmal ist Markttag, also wird er wohl wirklich täglich stattfinden. Das Sortiment an Obst und Gemüse ist gut, die Preise sind niedrig und wir kaufen Spitzpaprika und Gurken und Orangen und Erdbeeren. Jedesmal, wenn wir an einem Stand länger stehenbleiben, reicht man uns eine Tüte und sagt Oríste (Was darf es sein?). Am Ende lassen wir 6,50 EUR auf dem Markt, sind beladen mit drei Tüten und gehen dann noch zur Bäckerei nebenan. Die Bäckerei sieht gefällig aus, ansonsten hat man in Areópoli das Gefühl, gar nicht mehr in Europa zu sein.



immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste



wir sind auf dem Markt von Areópoli



alles ist hier authentisch



beladen mit Einkäufen verlassen wir den Markt



hier kaufen wir noch ein rundes Brot


 



ein typisches Bild auf den Märkten

Es ist schon verdammt heiß, als wir uns auf den Weg nach Gýthio machen. 26 Kilometer. In Gýthio können wir an der Uferpromenade parken, ist noch nicht viel los zu so früher Stunde. Um halb zehn Ortszeit sind wir am kleinen Ticketbüro, wo wir die Fährtickets kaufen wollen. Dann die böse Überraschung: Die Fähren gehen im Mai nicht, weil sie in Revision sind. Erst wieder im Juni. Und ansonsten halt von Piräus (griechisch: Peiraias). Nach Piräus zu fahren haben wir so gar keine Lust, und bei der Hitze schon gar nicht. Dass wir bis Mittwoch eh hier hätten bleiben müssen, weil die Fähre nur mittwochs geht, war uns ja klar. Aber was machen wir jetzt? Wir fragen mal die Frau am Schaltet, ob sie einen guten Strand wüsste in der Umgebung? Sie empfiehlt uns einen, aber dann fahren wir doch erstmal zu dem Strand mit dem Schiffswrack - Paralía Valtaki. Dort steht nur ein Kastenwagen aus Frankreich, und es geht auch ein schönes Lüftchen. Hier können wir es erstmal aushalten. Der Sand ist kochendheiß, und doch wagen sich einige Leute barfuß an den Strand. Viel Vergnügen. Abends wollen wir uns den Eurovision Song Contest anschauen, auch wenn es eine reine Ostblock-Veranstaltung (Annette sagt immer Verunstaltung)  ist, seit der Ostblock dazugekommen ist. Am Abend kühlt die Luft schön herunter.



Ankunft in Gýthio



wir gehen zum Ticketbüro



die Tintenfischbeine hängen zum Trocknen auf der Leine


 


 



auf dem Weg zum Shipwreck Beach



da unten am Strand wollen wir erstmal verweilen

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