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Freitag, 17. Mai 2013



weiter geht unsere Fahrt

Wir haben uns überlegt, heute vielleicht bis nach Cognac zu fahren. Da gefällt es uns immer sehr, und da kann man vom Stellplatz aus so gut zum Waschsalon gehen. Denn das müssen wir dringend tun, Wäschewaschen. Es geht also immer weiter nördlich für uns; das Wetter hält sich recht gut und wir erreichen recht bald das Département de la Gironde. Unterwegs entlang der Strecke kommen zwei nette Rastplätze namens Aire Jean Sango und Aire Pouletot, mit Sitzbänken und allem. Typisch Frankreich.



Durchfahrt durch Captieux

Die Ortschaften, durch die wir kommen, wie Captieux und Langon, sind auch recht hübsch. Überall gehen die Weinberge bis zum Horizont; Wir merken, dass Bordeaux nicht mehr weit ist. Kurze Zeit später befinden wir uns auf der Route des Vins de Bordeaux Graves et Sauternes. Dann fällt uns ein, dass ja heute Freitag ist und auch noch der Freitag vor dem langen Pfingstwochenende. Oh Gott, da werden wir bestimmt keinen Platz mehr bekommen in Cognac, denken wir uns. Übers Wochenende sind auch die Einheimischen immer unterwegs im Wohnmobil, und die Stellplätze in Cognac direkt an der Charente sind besonders attraktiv. Es ist jetzt 13 Uhr, also beeilen wir uns etwas, um allen anderen voraus zu sein.



Langon präsentiert sich mit diesem Springbrunnen




dieses Google-Auto fährt mit der Kamera durch die Gegend

Kurz vor Bordeaux geht es auf die Autobahn, die Autoroute des Deux Mers - die Autobahn der zwei Meere. Wir kommen gut voran, was auf der Gegenfahrbahn nicht der Fall gewesen wäre. Flugs geht es über die Gironde und wenig später über die Dordogne. Auch durchfahren wir in kurzer Abfolge, auf vielleicht 40km, das Département de la Charente Maritime und die Région Poitou-Charentes und erreichen das Département de la Charente.



über die Autobahn geht es durch Bordeaux bzw. daran vorbei



wir überqueren die Gironde



die Landschaft ist lieblich



hügelig geht die Fahrt voran

Als wir die Autobahn verlassen, sind wir nur noch von Weinbergen umgeben. Jetzt sind es noch 70km bis Cognac. Die Straße kurvt so dahin, die Landschaft ist hügelig. Das Wetter hält sich ausgesprochen gut. Dann ist Cognac erreicht, und in unserer Eile biegen wir in der Stadt falsch ab. Kommen deshalb in eine enge Straße, die für über 3,5t gesperrt ist. Aber Umdrehen können wir auch nicht mehr. Also immer draufhalten, an einem größeren Parkplatz vorbei, bis die schmale Straße in einem 90° Winkel abbiegt. Hier geht nichts mehr für uns, da kommen wir unmöglich um die Ecke. Also rückwärts am Parkplatz entlang, bis vom Parkplatz aus eine größere Ausfahrt auf die reguläre Straße führt. Schrecklich, wenn man mit dem riesigen Phoenix mal irgendwo steckenbleibt.



Ankunft in Cognac - aber statt nach links, biegen wir nach rechts ab



an der Charente sitzen wir und genießen die paar Sonnenstunden, die uns heute noch bleiben

Jetzt schnell zum Stellplatz im Ortsteil Saint-Jacques. Dort angekommen, stehen zwar mehrere Wohnmobile da, aber es ist noch Platz für uns. Stellen wir uns also hin und sitzen wenig später draußen auf einer der Bänke. Hach, wie hübsch es in Cognac immer ist mit Blick auf den Fluss und die alten Schnapsbrennereien. Abends kommt ein Wohnmobil auf den Platz, das so riesig ist, dass unser Phoenix dagegen ein kleines Schnuckelchen ist. Die Leute in dem riesigen Fahrzeug (4m Höhe) sind Deutsche. Fotografen, die Kathedralen fotografieren und in Bildbänden und auch auf Veranstaltungen und Ausstellungen zeigen. Schon seit 8 Jahren unterwegs in ihrem Ungetüm. Eine milde und regenfreie Nacht liegt vor uns.


 


 



gegen dieses Ungetüm nehmen wir uns doch richtig klein aus



unsere Tagesroute ca. 275km

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