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Montag, 24. Juni 2019



weiter geht unsere Fahrt durch die westlichste Region der Republik

Der für heute angekündigten Hitze wollen wir voraus sein und früh losfahren. Bezahlt ist ja schon alles, aber wir müssen noch die 10 Euro Pfand für den Schlüssel für die Toranlage wiederbekommen. Und Strom muss noch abgelesen werden. An der Rezeption heißt es dann, dass der Schlüssel für die Stromkästen unterwegs sei mit einem Mitarbeiter, der gerade Kuchen kauft. Das dauert und dauert, bis mittlerweile zwei weitere Gäste an der Rezeption auftauchen, die auch abreisen wollen. Irgendwann kommt auch Herbert zur Rezeption und sagt, dass man uns nicht in Geiselhaft nehmen könne. Wir bestünden nun darauf, dass man uns die 10 EUR aushändigt und es sei nun eben ihr Problem, wenn sie den Strom nicht ablesen könnten. Aber nein, das ginge ja nicht usw. Wir sagen der Mitarbeiterin, dass wir 2 EUR für den Strom zahlen werden und dass wir weiterkommen wollen, insbesondere der Hitze wegen. Die anderen Gäste wollen nun auch irgendwas bezahlen und endlich weiter. Also dann. Endlich kommen wir fort. Erstmal noch zum Aldi, wo wir Mineralwasser kaufen. Jetzt haben wir 9 Flaschen, das sollte ausreichen. Es sind auch bloß 16km bis zu unserem nächsten Ziel - den Lago Laprello von Heinsberg. Einer einstigen Kiesgrube, die man in 2008 zu einem Badesee umgestaltet hat. Die Fahrt über die Dörfer erinnert uns wieder ganz stark an Friesland mit ihren roten Backsteinhäusern. Kein Haus gleicht hier dem anderen und alles sieht sehr gefällig aus.



Ankunft am See von Heinsberg, aber der Stellplatz ist auf der gegenüberliegenden Seite

Am See landen wir dann erstmal an der falschen Stelle. Wir fragen Einheimische nach dem Stellplatz. Dann Ankunft dort. Ein quadratischer Platz; ein paar der Plätze schauen direkt auf den See und zwischen zwei Wohnmobilen ist auch eine Lücke frei mit Seeblick. Alles ganz schön eng; man sitzt auf Nachbars Schoß. Dann noch der Zaun um den Stellplatz herum. Der Blick auf den See ist schön, aber der Herbert mag eigentlich nicht bleiben. Dann sag' es, dann fahren wir weiter, bevor ich das Parkticket für 10 EUR hole. Wir steigen aus, schauen uns um. Es geht ein herrlicher Wind. Dann sehen wir, dass ganz am Rand noch ein Platz frei ist mit Seeblick. Auf den stellen wir uns und finden alles gleich viel besser. Der Wind ist ja herrlich bei diesen Temperaturen. Fahrräder herunter, Markise auf, Tisch und Stühle heraus. Wir essen zu Mittag und schauen den vielen Gänsen zu, die, sobald jemand mit einer Tüte des Wegs kommt, eiligst auf denjenigen zugehen in der Hoffnung, gefüttert zu werden. Jetzt wissen wir auch, warum man den Stellplatz eingezäunt hat. In den Bewertungen hatten wir gelesen, dass der Platz übe und über vollgeschissen sei von den vielen Wasservögeln, die den See bevölkern. Dieses Problem besteht nun nicht mehr. Am Seeufer hören wir wirklich alle möglichen Sprachen, was wir so noch nirgends erlebt haben in Deutschland. Hat man so viele Nationalitäten in diesem kleinen Heinsberg angesiedelt? Irgendwann am Abend werden die Temperaturen erträglicher. Wir bleiben bis nach zehn draußen und wollen über Nacht mehrere Fenster offenlassen.



so haben wir uns niedergelassen am Lago Laprello von Heinsberg



die Plätze mit Seeblick sind natürlich die attraktivsten



schick geht es zu am Campus Beach



der Abend kommt

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