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Montag, 04. Juni 2018



wir verlassen den Stellplatz von Saint-Valéry-en-Caux

Beim Aufwachen ist die Sonne noch da, aber dann geht sie weg. Der Himmel ist eine einzige graue Fläche. Es ist auch ziemlich kalt, als wir mal nach draußen gehen. Da finden wir, dass wir auch weiterziehen können. Fürs Entsorgen zieht Annette sich sogar eine Jacke an. Die englische Nachbarin, die uns gestern Abend noch gefragt hatte, ob das mit dem Bezahlen nicht funktioniert und die dann richtig happy war, dass wir englisch konnten, kommt nach draußen: It's cold, sagt sie. -- Yeah, it's quite different to yesterday (es ist ganz anders als gestern), sagt Annette und macht so eine frierende Geste. Es ist wirklich kalt. Es ist ja nicht mal richtig warm, wenn die Sonne scheint, denn die Luft scheint immer aus dem Kühlschrank zu kommen. Wir fahren dann also los. Gottlob ist kein Gegenverkehr auf dem schmalen Sträßchen, das an der Kaimauer entlangführt und nach Saint-Valéry-en-Caux. Wir fahren in Richtung Dieppe; der erste Ort auf der Route ist Veules-les-Roses. Ein Schild begrüßt uns mit den Worten: Les plus beaux villages de France (die schönsten Dörfer Frankreichs).



es herrscht die totale Ebbe



man sieht die Flügel der Windräder erst beim Vorbeifahren



Durchfahrt durch Veules-les-Roses


 



Durchfahrt durch Le-Bourg-Dun

Es wird immer nebliger. Anfangs ist die Strecke noch ganz hübsch, aber die Gegend wird dann immer trister. Die Straßen gehen schnurgerade und ziehen sich so dahin. Von Dieppe aus halten wir uns in Richtung Abbeville und Amiens. Es ist ein reiner Fahrtag, an dem nicht viel passiert. Die Schnellstraße führt uns an Amiens vorbei, und Amiens ist die Heimatstadt von niemand geringerem als Monsier le Président (E. Macron). Ein weiteres Schild - in Frankreich kommen Schilder über Schilder, da kann man gut französisch lernen, es kommt ein Schild: La méridienne verte (der grüne Meridian). Wir sind nun in der Region Picardie, wird of in Kreuzworträtseln gefragt als Region nördlich von Paris. Die Gegend gefällt uns nicht sonderlich, und wir warten schon geraume Zeit, dass sich endlich mal ein Platz für uns auftut. Wir überqueren den Canal du Nord und gleich noch die Somme, aber nirgends kann man am Wasser stehen. Etwa 25km vor St-Quentin durchfahren wir das Dorf Mons, sehen rechterhand einen Parkplatz, kehren um und stellen uns darauf. Im ersten Moment ist es uns egal, wo wir gelandet sind, aber auf den zweiten Blick ist es hier ganz hübsch, so neben der Kirche. Wir ruhen aus, essen Eis und braten abends das Stück Lachs, das wir heute gekauft hatten.



wir erreichen Abbeville



vorbei geht es am Pôle Jules Vernes



bei Eléphant bleu (wir nennen ihm immer Emile) waschen wir unser Auto



wir sind in der Picardie



hier werden wir übernachten, an der Kirche von Mons



unsere Tagesroute ca. 208km

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