d14.jpgd07.jpgd11.jpgd21.jpgd19.jpgd18.jpgd13.jpgd02.jpgd06.jpgd08.jpgd10.jpgd04.jpgd01.jpg

Freitag, 01. Juni 2018



Wie das Wetter wohl heute wird?

Nieselregen am Morgen. Und dabei soll es doch ab heute endlich wieder besser werden. Wir fahren dann trotzdem los nach dem Frühstück. Es ist noch vor 9 Uhr, als wir loskommen und durch Locmariaquer fahren. Alles ist beschaulich hier, und die Bretagne ist nicht umsonst unsere Lieblingsregion von Frankreich. Wir hören Océane FM - la radio de Bretagne Sud. Vorbei geht es auch wieder an den vielen Bären an der Pizzeria in Crac'h. Als wir auf die Schnellstraße Richtung Vannes gehen, nieselt es zumindest nicht mehr und müssen die Scheibenwischer nicht mehr gehen. Bis Rennes - auf bretonisch Roazhon - ist die Schnellstraße ja mautfrei wie alle Straßen in der Bretagne, aber es geht munter weiter so bis Caen, obwohl die A84 auf der Landkarte als mautpflichtige Straße eingezeichnet ist. Gut für uns, wir machen guten Fortschritt. Vorbei geht es an der Ausfahrt zum Mont-Saint-Michel, das Kloster auf dem Fels im Meer. Ein Schild begrüßt uns in der Région de Normandie.



hier sind wir gestern getippelt



Locmariaquer schläft fast noch



Durchfahrt durch Locmariaquer


 



wir kehren zurück zur Schnellstraße



die Bärlis harren da aus bei Eis und Schnee



wir sagen Au revoir und kommen bestimmt irgendwann wieder



es geht flott voran auf der Schnellstraße (wobei wir nie schneller fahren als 100km/h)



hier geht es ab zum legendären Mont-Saint-Michel

In Caen verlassen wir die Autobahn und gondeln auf der D675 weiter. Alle Orte sind jetzt allerliebst, nicht nur Troarn, durch das wir als allererstes kommen. Wir biegen ab nach Dives-sur-Mer, wo wir einkaufen. Wir sehen auch ganz viele Wohnmobile am Kanal stehen. Vielleicht kommen wir da ja unter für die Nacht? Und wenn nicht, dann wenigstens die Toilette leeren. Der Platz (nahe dem Bahnhof) hat nur noch vier oder fünf freie Plätze. Herbert mag nicht bleiben. Also alles leeren und weiter. Es ist auch schon halb vier durch. Es geht durch Houlgate und Villers-sur-Mer und Blonville-sur-Mer und ein Ort ist schöner als der andere. Die Normandie ist ja fast noch lieblicher als die Bretagne. Wobei wir die Bretagne landschaftlich besser finden. Kein Ort ist hier vom Reißbrett, und die herrlich alten herrschaftlichen Villen überall. Wir fahren und fahren und erreichen Deauville, Zwillingsort von Trouville, das sich nahtlos anschließt (es ist so wie Saint-Jean-de-Luz und Cibourre unten im Baskenland, die auch zusammengewachsen scheinen). Herbert der Fuchs weiß, wo in Deauville die guten Plätze sind und bums, landen wir mitten im Hafen. Keine Schilder, die unsereinen ausgrenzen. Ein einziges anderes Wohnmobil ist in der Nähe. Wir lassen uns nieder und erfreuen uns am Anblick unserer Umgebung. Das Casino (schön französisch sprechen: Casinoh) haben wir im Rücken. Am Abend essen wir uns eine Quiche mit Jacobsmuscheln. Wenn man sie ganz leise erhitzt, auf ganz kleiner Flamme, braucht man keinen Backofen dazu. Wir freuen uns auf morgen, auf Deauville und Trouville, und wehe, wenn es regnet.



Durchfahrt durch Troarn



wir erreichen Houlgate



Durchfahrt durch Villers-sur-Mer



ein Ort ist hübscher als der andere


 



es geht direkt am Atlantik entlang



das Hôtel de Ville (Rathaus) von Blonville-sur-Mer



Voilà, unser Platz in Deauville



dieses Umfeld haben wir



unsere Tagesroute ca. 385km

back       |      next