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Donnerstag, 28. Juni 2018



weiter geht es am Rhein entlang

So, bevor die Schreiberin das noch weitere Monate vergisst, will sie das jetzt endlich mal erwähnen. Es ist nämlich so, dass sie während der Fahrt nur noch die kleine Canon Powershot G9X Mark II benutzt, nicht mehr die große Canon EOS 5D Mark II. Und das schon seit Ende Februar. Das hatte sich damals zufällig so ergeben, als wir Ende Februar so krank waren und wir für die Fahrt zum Einkaufen (in Caldas das Rainha in Portugal) nur die kleine Kamera vorn liegen hatten. Das ging dann irgendwie auch ganz gut, und seitdem nimmt Annette die große Kamera nun überhaupt nicht mehr. Auf der jetzigen Fahrt haben wir sie nicht mal mehr eingepackt. Außerdem ist es so, dass Annette seit Januar die Fotos auch nur noch selbst aussucht und dass es auf diese Weise mal dieses und jenes Foto auf den Reisebericht schafft, das niemals durch Herberts strenge Zensur gekommen wäre. Aber sie findet, dass nicht immer jedes Foto so perfekt sein muss; dass Perfektion langweilig ist.

Das frühe Morgenlicht holt uns wieder recht früh aus den Betten, und so kommt es, dass wir nach dem Frühstück - Müesli mit Milch oder Orangensaft - schon um 8:10 Uhr auf der Piste sind. Während der Fahrt haben wir die Sonne im Rücken, was sehr angenehm ist, sowohl was die Hitze angeht als auch das Licht für die Fotos. Keine Blenderei. Als wir Boppard auf der anderen Uferseite sehen, kann Herbert extra anhalten für ein Foto. Es kommt auch gerade ein Hotelschiff vorbeigeschippert. Was für eine Romantik. Bei Lahnstein verlassen wir die ganze Herrlichkeit auch schon wieder, biegen ab in Richtung Montabaur und Herborn. Die Straße geht schnurgerade, und ein Schild besagt: "Radarkontrollen - 5 Tote und 20 Verletzte in 3 Jahren". Ganz schön beängstigend. Bei Herborn gehen wir auf die Autobahn in Richtung Siegen und peng stehen wir im Stau. Die deutschen Autobahnen machen ja wirklich keinen Spaß. Nach wenigen Kilometern verlassen wir die Autobahn auch schon wieder und gondeln auf der B62 in Richtung Bad Berleburg und Winterberg. Wir sind nun im Rothaargebirge. Winterberg ist dann ganz hübsch; das hatten wir uns irgendwie altbackener vorgestellt. Was es hier damals auf unserer Immobiliensuche für tolle Wohnungen zu kaufen gegeben hat. Mit Kachelofen und Schwimmbad und Sauna im eigenen Haus. Und für 'n Appel und 'n Ei. In Winterberg stellen wir uns auf den Parkplatz, der für Wohnmobile ausgeschildert ist und essen zu Mittag. Ist mittlerweile ja schon halb eins.



ein Hotelschiff zieht gerade an Boppard vorbei



ein Blick auf Boppard



oben thront die Marksburg



an einem Stellplatz können wir die Kassette leeren



es geht in den Westerwald



kaum auf der Autobahn - stehen wir auch schon im Stau



Hallo Winterberg



Durchfahrt durch Winterberg



Winterberg

Weiter geht es über Brilon und dann auf die A33 immer weiter nordwärts bis Hannover. Endlose Staus erwarten uns, aber zähflüssig geht es immer weiter. Auf der Gegenspur kommen wir überhaupt nicht voran, und das bei der Hitze. Auf unserer Bahn rollen die LKWs auf zwei Spuren, und sie alle haben polnische Kennzeichen. Man kann sagen, dass auf 20 polnische LKWs ein deutsches kommt. Na ja, wir sind jetzt auf der A2, und die geht über Berlin und Frankfurt/Oder bis nach Polen. Gottlob biegen wir bei Hannover schon wieder ab und fahren auf der Landstraße weiter. Vorbei geht es an Celle, (wo Annette zum zweitenmal geheiratet hat, in 1997). In Eschede gibt es noch eine gigantische Umleitung, die ohne Übertreibung wohl 25km lang ist. Wir kommen sogar von der B191 ab und finden uns auf der B4 wieder. Unser Ziel für heute ist Hitzacker, weil sie dort einen netten Stellplatz an der Elbe haben. Dort waren wir im April 2015 schon mal. Aber vielleicht haben wir uns heute etwas übernommen. Es ist halb sieben, als wir endlich ankommen. Wir sind total platt. Es sind einige Wohnmobile da, aber es ist noch genug Platz. Jetzt essen wir zu Abend und sitzen wieder bis spät draußen. Die Abende sind ja doch nicht so mild wie in Südeuropa.



es geht auf die A33, später die A2


 



wir erreichen Hitzacker, das an der Deutschen Fachwerkstraße liegt



Ankunft auf dem Stellplatz an den Bleichwiesen



so sitzen wir bis zum Abend



unsere Tagesroute ca. 565km

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