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Donnerstag, 08. Juni 2017



wir verlassen den Strand von Koureménos

Wetterleuchten in der Nacht. Später auch Blitz und Donner und jede Menge Regen. Das sind wir ja alles gar nicht mehr gewöhnt. Auch am Morgen regnet es immer wieder und es grollen Gewitter in der Ferne. Wir warten dann erstmal bis 10 Uhr mit dem Weiterfahren, bis die Straßen abgetrocknet sind. Wir füllen auch wieder den Wassertank. Wasser auf Kreta zu bekommen ist ja wirklich die allerkleinste Schwierigkeit. Wasser und freies WIFI gibt es nämlich wie Sand am Meer. Unser heutiges Ziel ist Káto Zákros, eine exponierte Strandbucht, die ein beliebtes Ausflugsziel hier an der Ostküste ist. Vorher halten wir aber noch in Palékastro, um einen Sechserpack Mineralwasser (mit Gas) und Brot und ein paar Tomaten zu kaufen. Denn je nachdem, wo es uns hinverschlägt, wollen wir nicht auf dem Trockenen sitzen. Anschließend machen wir uns auf den Weg gen Süden.



ein letzter Blick auf Palékastro, bevor es in die Berge geht

Die Straße ist überraschend gut, aber falls wir geglaubt haben, wir hätten bis dato genug Kurven und Serpentinen gesehen, so erfüllen wir heute unser Soll aber so richtig. Nie geht die Straße mal geradeaus, sondern nur in Kurven. Es geht durch winzige Dörfer wie Lankáda und Chochlakiés und Adravásti, bis wir den größeren Ort Zákros erreichen und durchfahren. Die Landschaft ist bisher grandios - Kreta scheint ja wirklich nur aus Bergen zu bestehen. Von Zákros aus geht es vorbei am sogenannten Tal der Toten, bis wir schließlich Káto Zákros erreichen. Schon von oben ist die Bucht zu sehen. Als wir unten ankommen, sehen wir, dass sich eine Taverne an die andere reiht. Der Strand, der als wunderschöner Sand- und Kiesstrand beschrieben wird, stellt sich als Strand mit faustgroßen Steinen heraus. Na ja, schwimmen müssen wir hier wirklich nicht, aber alles ringsum sieht beschaulich aus. Man kann sich auch ein Zimmer nehmen, es gibt ein paar Gästehäuser.



Durchfahrt durch Zákros



da unten ist die Bucht von Káto Zákros



in der Bucht von Káto Zákros reiht sich eine Taverne an die andere



Káto Zákros



hier machen wir Rast bei einem Frappé

So brutal heiß ist es heute ja nicht, der Himmel etwas bedeckt, was ideal ist für einen Fahrtag. Wir ziehen uns um und kehren auf einen Frappé ein in das Café Amnesia. Was für ein nettes Plätzchen, und immer ein angenehmes Lüftchen heute. Kurz überlegen wir auch, ob wir hier in der Bucht übernachten sollen, aber wir stehen hier nicht so gut so direkt an der Straße. Es sind auch schon zwei Wohnmobile da, Italiener und Franzosen. Und so fahren wir eben weiter. Laut Karte (Reiseführer) gibt es eine Straße, die weiter südlich und dann westlich geht. Aber sie ist so kringelig eingezeichnet, wie ein Gedärm. Da können wir uns vorstellen, was uns da erwarten wird. Wir nehmen eine andere Route, zurück bis Zákros und in Adravásti abzubiegen. Diese Straße ist nicht mal eingezeichnet auf unserer ADAC-Karte. Als wir sie erreichen, ist auch diese Straße erstaunlich gut, aber hoffnungslos kurvig. In tausend Serpentinen geht es bergauf bis fast an die Wolkengrenze. Spektakuläre Landschaft, so weit das Auge reicht.


 



der Strand ist nicht besonders mit seinen faustgroßen Steinen



während unserer Weiterfahrt schrauben wir uns immer höher hinauf in die Berge



ein Blick zurück auf Karídi

Es geht durch Karídi und Sítanos. total ausgestorben und abgelegen alles; da ist es kein Wunder, dass solche Landflucht besteht und dass niemand heutzutage hier leben will. Die Dorfdurchfahrten sind oft etwas mühselig, aber wir passen überall durch. Am Ende stoßen wir auf die Hauptstraße Sitía - Ierápetra, halten uns in Richtung Ierápetra gen Süden und erreichen Análipsi und Makrigialós. Das soll für heute unser Zielort sein. Den wunderbaren Sandstrand von Makrigialós haben wir noch vom letzten Jahr in Erinnerung - den haben wir uns jetzt verdient. Rein ins Wasser! Am Abend gehen wir noch schön essen, denn das haben wir uns auch verdient. Eigentlich ganz gut, dass es heute nicht so affenheiß war, das hat uns die Fahrerei erleichtert.



wir durchfahren Sítanos



Kaló Taxidi - gute Fahrt (endlich mal geradeaus)



wir erreichen die Küste und Análipsi



ein Bad im Meer haben wir uns jetzt verdient



der Strand von Makrigialós ist wirklich schön und feinsandig



abends in der Taverne Exipiretisi



die Taverne liegt direkt am Strand

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