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Sonntag, 16. Juni 2013



Blick auf das Kloster zum Heiligen Kreuz

Heute wollen wir uns einen faulen Tag machen. Erstmal nimmt Herbert sich den neuen Laptop vor, denn am Anfang ist ja immer alles mögliche einzurichten. Windows 8 ist ja total bescheuert; man muss sich ständig an andere Versionen gewöhnen, ob man will oder nicht. Nicht mal den Startknopf gibt es mehr, aber der Verkäufer hatte uns schon gesagt, dass man den und auch anderes von Windows 7 nachladen kann. Bis 13 Uhr doktert Herbert am neuen Samsung herum. Kaspersky will auch nicht laufen, obwohl wir doch gerade erst (in der Sierra Nevada) die Version für drei Geräte gekauft hatten. Dann hört er erstmal auf, damit wir wieder ein paar Schritte durch Rostock tun können.



am Brunnen der Lebensfreude mit Blick in die Kröpeliner Straße

Heute am Sonntag ist längst nicht so ein Andrang wie wochentags. Wir gehen mal zum Rosengarten und von dort aus in die Wallanlagen, Rostocks älteste Parkanlage. Wir kommen am Kloster zum Heiligen Kreuz (ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster, Stiftung der dänischen Königin Margarete in 1270) vorbei, von der Rückseite aus. Dann bummeln wir über die Kröpeliner Straße. Schade, dass man so viele Einkaufspaläste aus Glas und Stahl hingekotzt hat, obwohl es damals geheißen hat, dass die alten Fassaden stehenbleiben und dass man nach hinten raus alles neu bauen würde. Über den Ziegenmarkt kommen wir zur Marienkirche, erbaut im Jahre 1230. Uns interessiert vor allem die astronomische Uhr aus dem Jahre 1472, weltweit einzig erhaltene astronomische Uhr im Originalzustand. Seit 1642 um punkt 12 Uhr ziehen Evangelisten und Apostel auf einer beweglichen Plattform am segnenden Christus vorbei. Nur der letzte, der Verräter Judas, bekommt keinen Segen; vor ihm schließt sich die Himmelstür. Für dieses tägliche Schauspiel sind wir zu spät, aber das ständige Ticken der Uhr ist auch irgendwie erhebend



über den Ziegenmarkt kommen wir zur Marienkirche



im Innern der Marienkirche



dies ist die astronomische Uhr von 1472, die einzige weltweit im Originalzustand

Wir schlagen dann einen großen Bogen, kommen nochmal am Rathaus vorbei und gehen zum Stadthafen zurück. Annette stibitzt sich einen Rostocker Blitz, die kostenlose Sonntagszeitung, aus einem der Briefkästen. Die großen alten Speicher im Stadthafen hat man schön umgebaut, und deren Lage direkt an der Warnow ist ja wirklich nicht übel. Dann setzen wir uns mit Kaffee und Kuchen nach draußen und genießen die Sonne. Später wird es wieder richtig dunkel am Himmel, was sehr schön aussieht. Im Rostocker Blitz liest Annette, dass von 2017 bis 2019 einiges an Veranstaltungen los sein wird in Rostock, wenn die Stadt ihr 800-jähriges und die Universität ihr 600-jähriges Bestehen feiert. Morgen wollen wir weiterziehen.



die alten Speicher im Stadthafen sind zu Wohnzwecken umgebaut worden



wir sitzen und genießen das schöne Wetter, solange es sich hält

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