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Donnerstag, 02. Juli 2020



wir erreichen Estremoz

16°C sind es am Morgen. Es war gestern übrigens nicht das spanische Königspaar, das nach Elvas und überhaupt an die spanisch-potugiesische Grenze kam, sondern bloß der König Felipe allein. Zuerst war er in Badajoz auf spanischer Seite, wo man ihn mit einer Blaskapelle begrüßte. Wir lesen jetzt auch, dass man während des Spielens der Nationalhymne die Masken kurz abnahm. Dann fuhr der König nach Elvas in Portugal. Wir sind ja hier auch relativ nah der Grenze nach Spanien, bloß 59km. Heute müssen wir mal zum Einkaufen fahren. Sind aber bloß 15km bis Estremoz. Wir hatten uns die Adresse vom Lidl aufgeschrieben, aber im Navi ist der Lidl auch drin (Lidl-App). Nach etlichen Kurven, denn Portugal scheint wirklich nur aus Kurven zu bestehen, egal in welcher Region, erreichen wir Estremoz, die Marmorstadt. Wir hatten gelesen, dass der Marmor aus der Region locker mithalten könne mit dem Carrara-Marmor aus Italien. Wir haben Estremoz schon einmal besucht in einem der Winter. Alles besteht hier aus Marmor: die Bordsteinkanten, die Pflastersteine, die Fensterbretter und -umrandungen - alles. Jetzt, als wir durch Estremoz fahren, ist die Stadt auch wieder einen Besuch wert. Aber wo ist der Lidl? Das Navi führt uns in die Innenstadt zu einer Tankstelle mit zwei Zapfsäulen. Wir geben die Adresse manuell ein, aber Adega do Perdigão gibt es nicht. Es gibt bloß Travessa da Adega. Travessa, das ist ein Durchgang, ein Fußweg. Und hat Adega nicht irgendwas mit Wein zu tun? Wir halten den nächstbesten Fußgänger an. Er sagt uns auf portugiesisch, dass wir da und da entlangfahren müssen, durch einen Arco und dann da und da hin. Annette sagt Herbert, er hat Arco gesagt, das ist ein Torbogen, hoffentlich passen wir da durch. Wir passen durch, fahren, wie der Mann gesagt hat und finden uns an einem neuen Lidl wieder. Großeinkauf für 60 EUR, auch Masken aus Stoff, denn das mit den Masken wird da doch noch länger andauern. Jetzt fahren wir noch zum Pingo Doce (Pingu Doss), wo wir eine Dorade von 612g kaufen. Die kommt in die Elektropfanne für 30 Minuten und dann haben wir ein gutes Mittagessen. Dazu gibt es selbstverständlich wieder Karottensalat. Die Schalen bekommen die Wildkaninchen, wie auch letztens die alten Karotten, die zum Essen wirklich nicht mehr gut waren. Die hatten wir sogar extra geschält, weil sie schon etwas dunkel verfärbt waren  Der Rest des Tages geht dann so dahin. Wir sitzen unter der Markise, Annette quält sich mit ihrer schniefenden Nase und wir schauen zu, wie unser neuer Nachbar, ein Bretone, sein Zelt aufbaut. Er und ein belgisches Wohnmobil sind alles, was heute hier eintrifft.



durch diese schmale Straße führt uns das Navi



Wo geht es entlang?



dieses gute Kriegerdenkmal haben sie in Estremoz



der Lidl ist nicht da, wo er sein soll



wir kommen mehrmals am Denkmal vorbei


 



Estremoz - die Marmorstadt



durch dieses Tor müssen wir


 



Adéus bis zum nächsten Besuch



es geht die kurvige Straße zurück zum Camping Alentejo



es gibt mal wieder eine Dorade

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