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Freitag, 26. Juli 2019



wir sind auf der Niedersächsischen Mühlenstraße

Großhirn an alle: Abfahrbereit halten! Na gut, fahren wir halt heute weiter. So affenheiß scheint es ja nicht zu werden. Das war dann auch der Grund, warum wir aus zwei Nächten drei gemacht hatten. Wir wollten in der größten Hitze nicht auf der Straße sein. So schön es in Emden auch war, so hatte man doch wie eine Ölsardine neben dem Nachbarn gestanden. Und der viele Durchgangsverkehr mitten durch den Stellplatz, LKWs, Mopeds mit ausgebautem Schalldämpfer, Fahrradfahrer mit irre lauter Musik vom Smartphone - das wollen wir nicht länger ertragen müssen. Auch das Entleeren der Toilette mit der Stopuhr - 2,5min, die sich die Luke öffnet, und dann muss man noch sein eigenes Wasser zum Nachspülen mitbringen - das geht woanders leichter. In der Früh reisen etliche Wohnmobile ab, die wohl genauso gedacht hatten wie wir. Gegen zehn sind auch wir weg. Noch zum Lidl, 12 Flaschen Mineralwasser kaufen und dies und das für 35 EUR, und dann machen wir uns auf den Weg nach Greetsiel. Sind bloß gute 20km. Herrlich windig ist es heute.



Durchfahrt durch Pewsum

Wir sind nun in der Region Krummhörn. (Schön norddeutsch sprechen: Krummhö-ä-ä-n.) Auch befinden wir uns auf der Niedersächsischen Mühlenstraße, aber wo sind die Mühlen? Alles, was wir sehen, sind diese leidigen Windräder, wohin man schaut. Ein grässlicher Anblick. In Pewsum füllen wir noch unsere Gasflaschen. Zuletzt hatten wir am 2. Juli in Kalkar getankt, jetzt sind es 20 Liter Gas, das ist 1 Gasflasche. Kurz vor Greetsiel sehen wir die beiden Windmühlen, die den Ort so beliebt machen. Wir wollen das Wochenende auf dem Stellplatz von Greetsiel verbringen. Der ist immerhin ein TopPlatz. Der Parkautomat ist kaputt; man soll das Ticket auf dem angrenzenden PKW-Parkplatz ziehen. So zahlen wir bloß 8 EUR statt 12 EUR. Gut so. Strom haben sie hier auch, und wir hängen auch jetzt wieder den Kühlschrank ans Stromnetz, denn bei letztens 42°C an Bord macht jeder Kühlschrank schlapp. Heute gehen wir auch nicht mehr in den Ort, heute genießen wir es, wie uns der Wind in die Haare geht. Es ist ein Rauschen in den Baumwipfeln. Erstaunlich, wie biegsam die Bäume sind. Zu Mittag gibt es Backfisch mit Pellkartoffeln und Endiviensalat, und dann machen wir Siesta. Annette schwächelt ganz schön in der Hitze. Und das schon seit Tagen. Irgendwann ist der Abend da und mit ihm die Wohnmobile. Richtig voll wird es aber nicht. Wir freuen uns auf Greetsiel, obwohl oder vielleicht gerade weil wir es schon kennen.



die Mühlen von Greetsiel kommen in Sicht



Ankunft am Reisemobilhafen von Greetsiel



so stehen die Wohnmobile auf dem TopPlatz Greetsiel

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