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Montag, 29. Juli 2019



unser Platz mit Blick auf die grüne Fläche statt auf die anderen Wohnmobile

Die Temperaturen haben sich deutlich abgekühlt. Der Himmel ist zugezogen und es soll heute ja auch bloß noch 23^°C haben. Da wird es ja mal nicht zu anstrengend sein, die 11,5km nach Pewsum zu radeln, um dort Bücher in dieser rotgelb geringelten alten Telefonzelle zu tauschen. Bei der Gelegenheit auch gleich noch einen kleinen Einkauf zu machen im Ort bei Lidl & Co. Gegen halb zehn radelt Annette mal los. Ist ja doch leicht, so über das platte Land. Fängt es etwa zu regnen an? Und der Gegenwind ist auch nicht ohne. Es geht durch Pilsum und Manslagt und Groothusen, durch ein kurzes Stück Wäldchen, durch Pewsum und zack ist sie beim Büchertausch. Drei Bücher hat sie mit, drei findet sie. Eines von Sidney Sheldon, eines von von Arthur Hailey und "Die Liebenden von Leningrad" von Paullina Simons, was die Lebensgeschichte ihrer Großeltern ist, die beide Kriege, die Russische Revolution und den Russischen Bürgerkrieg, Hungersnöte und Säuberungsaktionen durch Lenin und Stalin überlebt haben und noch zwanzig Jahre (zwanzig Sommer) in New York. Jetzt zum Lidl und zum Aldi und heimwärts. Diesmal nimmt sie nicht das Stück Wäldchen, sondern bleibt auf der Hauptstraße. Als es noch gut 7km sind, kommt ihr der Herbert entgegen. Mittlerweile ist es auch sonniger geworden, aber der Tag bleibt milde. Nach dem Mittag wollen wir eigentlich noch wieder irgendwohin, haben dann aber keine Lust mehr. Vielleicht auch, weil es am Himmel schon wieder so trist aussieht. Wir bleiben bei uns am Platz und machen uns einen faulen Nachmittag. Richtig voll wird der Platz nie, er kann aber auch 55 Wohnmobile aufnehmen. Wir sind von Kastenwagen umgeben.

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