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Sonntag, 15. Juli 2018

Heute meldet sich der Käufer der Wohnung. Er würde jetzt die erforderliche Kaufsumme überweisen, abzüglich 1.000 EUR, die er uns in bar am Wohnungsabnahmetag aushändigen würde. Wir antworten ihm, dass wir mittlerweile etwas hellhörig sind, nachdem die Sache beim Notar schon so schiefgelaufen ist. Dass wir uns auf seinen Vorschlag nicht einlassen, sondern dass sich an den Notarvertrag zu halten ist. Er meint, dass er auch gewisse Sicherheiten haben müsse; wir könnten ja einfach nicht mehr hier auftauchen, nachdem wir mit dem Umzugswagen weg sind. So ein Unsinn. Wir antworten ihm, dass wir schon jetzt wüssten, dass wir die restlichen 1.000 EUR nicht mehr bekommen werden, weil dann irgendein Grund gefunden wird, uns das Geld vorzuenthalten. Allein, wie er bei der Höhe des Mobiliars so übertreiben wollte, nur um ein paar Euros bei der Grunderwerbssteuer zu sparen. Beide Parteien sollen sich einfach an den Notarvertrag halten. So geht das hin und her, aber am Abend schreibt er, dass er die komplette Kaufsumme nun überweisen würde, dass wir die Wohnung in sauberem Zustand zu übergeben hätten, weil er sie ab 01.08. vermieten wolle. (Laut Notarvertrag ist sie nur besenrein zu übergeben, wie das bei Immobilienverkäufen üblich ist.) Wir sind ganz schön genervt auf den letzten Metern, die wir noch hier wohnen. Am Abend merkt Annette, dass sie einen Batz am Mund bekommt. Das kommt vom Ärger, das kommt dann immer vom Magen her. Das brennt jetzt wie Feuer an der Lippe, und alles für nichts und wieder nichts.

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