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Montag, 23. Juli 2018



wir gehen hinunter zum Frühstück

Alles ging so schnell gestern Abend. Wir hatten die Wasserflaschen vergessen, mit aufs Zimmer zu nehmen. Hatten dann Leitungswasser getrunken. Hatten das Telefon im Leihwagen liegenlassen, wissen die Uhrzeit beim Aufwachen nicht. Annette ist die erste im Bad. Mn kann bei ihr daheim zwar auch nicht gerade vom Fußboden essen, aber so schmuddelig wie hier ist es bei daheim denn doch nie. Nach dem Duschen schaltet sie mal das Tablet ein wegen der Uhrzeit. Huch, erst 5:14 Uhr? Das soll doch bestimmt 6:14 Uhr sein. Herbert ist dann auch gleich schon im Bad. Wir gehen zum Frühstück herunter, aber das ist wirklich nichts besonderes. Die 5 EUR/Person sind noch zuviel verlangt dafür. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist beim Pflaumenmus (31.12.2017) und bei der Kaffeesahne abgelaufen, schmeckt beides nach Plastik. Na ja. Ist ja niemand da, dem wir das sagen könnten. Wir gehen zu den Fahrzeugen und sehen, dass es erst 7:01 Uhr ist. Jetzt noch das restliche Stück des Wegs, über Ludwigslust und die A14 bis Wismar und dann auf der A20 nach Rostock. Wir sind kurz vor 10 Uhr bei der Spedition. Beim Ausladen hilft man uns; Annette schreibt die Lagerliste, während peu à peu die Sachen ausgeladen werden. Jedes Teil bekommt ein Papperl (bairisch für Aufkleber). Nach einer Stunde ist der Umzugswagen leer. Nur ein einziges Wandbild hat die Fahrt nicht überlebt; man hört das Glas scheppern. Wir nehmen es mit auf den Rückweg, wollen es irgendwo entsorgen. Dann fahren wir zur Rostocker Wohnung oder vielmehr zum Stellplatz, um dort den Audi abzustellen bis zu unserer Rückkehr nach Rostock irgendwann im August. Als es über die Warnow geht und der Blick auf die Petrikirche fällt, als es am Stadthafen vorbeigeht mit den vielen Ausflugsbooten, macht Annettes Herz einen Hüpfer. Was für eine schöne Heimatstadt. So, Audi abstellen und weiter. Wir fahren zum Ostseepark, der am nächsten gelegen ist, um dort eine Kleinigkeit zu essen. Dann geht es auf die Autobahn und auf die Rückfahrt.



alles ist rustikal und gemütlich und niedersächsisch



wir sind die einzigen Gäste im Lindenhof



auf Wiedersehen



bei der Spedition in Rostock - auf diesen beiden Ständern ist uns gesamtes Hab und Gut



wir lassen unseren Audi auf unserem Stellplatz in Rostock zurück (die anderen beiden Hausnachbarn haben Carports)



auf geht's zum letzten Gefecht - auf die Rückfahrt

Wir nehmen dieselbe Route zurück, weil es die kürzeste Strecke ist. Wieder geht es über die Elbe und hinein nach Niedersachsen. Bei einer Raiffeisen-Tankstelle (die es in Niedersachsen zahlreich gibt) tanken wir um halb drei wieder günstig für 1,22 EUR/L Diesel. Dann gondeln wir auf der B4 dahin. Schön, dass wir wieder zusammen sind. In Meine halten wir wieder bei dieser Pension und man sagt uns, dass noch ein Zimmer frei wäre. Sehr gut. Es ist 17 Uhr, und es reicht für heute. Die Betreiberin der Pension ist sehr umsichtig und gastfreundlich. Wir essen noch je einen Döner im "Meine Grill Haus". Hört sich an wie doofdeutsch, aber der Ort heißt halt Meine. Auf dem Zimmer müssen wir lange ausharren, bis die Sonne untergeht und wir das Dachfenster weit öffnen können. Wir schauen noch etwas fern, sind aber total platt und schlafen früh ein.



über die Elbe geht es - drüben ist Niedersachsen



diesmal haben wir Glück in Meine und die Pension hat noch ein Zimmer für uns



unser Zimmer für die Nacht - wieder Zimmer 4 (die Pension hat 7 Zimmer)



im Dönerladen essen wir noch und gehen dann aufs Zimmer



unsere Tagesroute ca. 296km

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