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Freitag, 07. Juli 2017



wir verlassen Paleóchora im Starkwind

Für heute und für die nächsten vier Tage gibt es keine Windfahne auf der Wetterkarte; es ist nur von leichten Windböen die Rede. Da hat sich das Warten ja gelohnt, und wir freuen uns auf einen schönen Strandtag. Aber erstmal warten wir noch ab, gehen einkaufen, kochen die Minikartoffeln ab, die wir abends in den bunten Salat tun wollen usw. Ein paar wütende Windstöße gibt es aber schon noch, und so richtig beruhigt hat sich der Wind insgesamt noch nicht. Wir gehen gegen 9 Uhr erstmal nur runter und springen ins Wasser, das immer noch ziemlich kalt ist. Aua, wieder werden wir sandgestrahlt. Nur 5 Sonnenschirme und Doppelliegen von fünfunddreißig sind belegt, das sagt ja schon alles. Wir wollen erstmal abwarten und sitzen oben bei uns am Platz. Herbert öffnet das große Seitenfenster am Esstisch, dann kommt ein irrer Windstoß und klappt das Fenster ganz hoch. Herbert hält das Fenster fest und zack - das Fenster reißt aus der Halterung und Herbert hält es in Händen. Annette kommt schnell hinzu und gemeinsam können wir es festhalten und vor der nächsten Windböe schützen, damit es nicht auf den Boden fällt und zerspringt. Wir bekommen es auch wieder zurück in die Schiene und die beiden Seitenbügel, und wir haben den Wind so satt. Der wird jetzt wieder schlimmer.

Wir pfeifen auf den Strandtag und wollen am Nachmittag wieder in Paleóchora flanieren gehen. Als es auf 14 Uhr zugeht, wollen wir uns anziehen. Annette sagt, der Herbert soll nochmal auf die Wetterkarte schauen, denn wer weiß, vielleicht sieht ja schon wieder alles ganz anders aus. Und tatsächlich: Jetzt gibt es für heute und morgen eine Windfahne. Stufe 4. Nein, jetzt reicht es uns; wir packen alles zusammen und reisen ab in Richtung Nordküste. Da oben, in Georgioupoli, gibt es zwar auch Wind - Stufe 2 - aber vielleicht können wir da geschützter stehen. Es ist eine doofe Zeit zum Fahren, jetzt um halb drei. Ganz viele Fotos verblitzen in der grellen Sonne, aber wir kurven wieder schön zurück zur Nordküste. Auch während der Fahrt geht ein irrer Wind, aber als wir die Nordküste und Georgioupoli erreichen, ist alles zahm und schön. Unser alter Platz am kleinen Hafen von Georgioupoli ist auch frei, als wir dort gegen 17 Uhr ankommen (wir hatten noch eingekauft). Wir springen gleich mal ins Wasser, das herrlich mild und klar ist. Kein bisschen kalt. Es geht ein schöner Wellengang, aber windig ist es überhaupt nicht. Dann bereiten wir den Salat zu und essen wenig später. Gegen 20 Uhr sind wir so müde, dass wir heute nicht mehr in den Ort gehen wollen. In den letzten Nächten hatten wir ja kaum schlafen können, denn man macht sich ja keinen Begriff, was der Wind für einen Lärm gemacht hat. Na ja, morgen ist ja auch noch ein Tag. Wir gehen früh zu Bett, und der Vollmond steht wieder ganz hoch.



wieder geht es auf tausend Kurven zurück an die Nordküste


 


 



wir erreichen die Nordküste und sehen das Meer wieder



Ankunft in Georgioupoli



so stehen wir in Georgioupoli

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