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Samstag, 08. Juli 2017



was für ein Licht morgen um sechs

Was für eine herrliche Nacht. Kein Lärm, kein Schaukeln, keine geschlossenen Fenster. Morgens um halb sechs haben wir erfrischende 23°C an Bord. Und dann das Licht, als die Sonne aufgeht. Jetzt wird es natürlich gleich wieder viel wärmer, und wir stehen mit der Schiebetür zur Sonne, aber an was für einem hübschen Platz wir in Georgioupoli immer stehen. Da sollten wir uns mal wieder kneifen, damit wir wissen, dass das alles echt ist. Nach dem Frühstück packen wir die Tasche und gehen zum Corissia Park, zum Swimmingpool, der ab 10:30 Uhr den Schwimmern zur Verfügung steht. Und weil heuer überall viel weniger los ist als im letzten Jahr, ist der Pool auch nicht überfüllt. Wir bleiben nur bis Mittag und bummeln anschließend durch Georgioupoli. Da haben wir uns ja die richtige Tageszeit ausgesucht, jetzt in der Mittagshitze. Es geht aber ein kleines Lüftchen, das uns erfrischt. (Für Paleóchora ist heute Wind der Stufe 4 angekündigt; als es da unten am unerträglichsten war mit dem Wind, hatte er Stufe 6. Hier ist heute laut Wetterkarte Wind der Stufe 2.) Wir setzen uns in das Café Summertime direkt an der Strandpromenade und lassen uns das kleine Lüftchen um die Nase wehen. Was für eine herrliche Stunde, die wir hier verbringen. Wir wollen auch wieder so kleine Kartoffeln kaufen und ziehen dafür durch alle Minimärkte und den Ariadni, aber es gibt nur die faustgroßen Kartoffeln. Aber auf dem Weg zum Ariadni finden wir einen tollen großen Sonnenhut für Annette. Sie wollte immer einen aus Stoff, keinen aus Stroh oder Papier (das aussieht wie gewebt), und jetzt findet sie endlich einen, den wir auch gleich mitnehmen. Der kostet bloß 8,90 EUR. Als wir dann wieder bei uns am Platz sind, ist die Sonne zur anderen Fahrzeugseite gezogen, wir haben also genug Schatten. Wir haben einen entspannten Nachmittag und gehen abends in der Taverne Sunlight essen. Lamm- und Rindfleisch für insgesamt 15,50 EUR mit einer Flasche Wasser. Der Bummel durchs abendliche Georgioupoli ist nett, aber hier herrscht uns zuviel Pauschaltourismus. Da unten in Paleóchora waren es alles Individualisten, was uns besser gefällt. Und trotzdem ist es immer wieder hübsch, mal für ein oder zwei Tage herzukommen.



Georgioupoli erwacht - da ganz rechts ist unser Zuhause



jetzt können wir wieder schön alle Fenster über Nacht auflassen



wir sind im Corissia Park



der ganze Pool fast für uns allein



wir sind im Café Summertime



der geübte Betrachter wird Annette anhand ihres weißen Huts erkennen



abends in der Sunlight Taverne



der Vollmond ist wieder da

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