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Freitag, 15. Juli 2016



heute eine Melone zum Nachmittag

Wir gehen heute so früh zum Brotkaufen, dass die Sonne noch gar nicht  ganz über'n Berg ist. Auf diese Weise haben wir auf dem Hinweg noch richtig viel Schatten. Dafür ist dann auch nur der Minimarkt Maria geöffnet, der gegenüber - INKA - noch nicht. Es ist gerade acht Uhr durch. Wir kaufen Brot und Tomaten und Zwiebeln, und dann schenkt uns die Maria noch einen Sesamkringel - enna houloura (ein Ring) - dazu. Als wir wieder daheim sind, schnappen wir uns gleich die Badesachen und springen ins Wasser. So früh am Morgen kommen immer die Einheimischen zum Schwimmen, manchmal schon um sechs Uhr. Und dann heißt es: Kalimera, Kalimera (guten Morgen, guten Morgen) und Ti kánis (wie geht es dir) und Kalá (gut). Es sind fast alles ältere Frauen, die im Wasser schnattern, und Athanási (Kurzform von Athanásios, schön lispeln), der einzige Mann, um den die Frauen immer so herumschwirren. So früh morgens ist es herrlich hier in der Bucht. Was für eine Kulisse rings umher. Dann richten wir uns auf einen weiteren schönen Tag hier ein. Am Nachmittag essen wir die Melone, die im Kühlschrank schön durchgekühlt ist. Es kommt auch ein Kreuzfahrtschiff vorbei, das sicherlich in Chaniá anlegen wird. Am Abend kommt ein drittes Wohnmobil hier an. Jetzt sind es aber wirklich zu viele in der kleinen Bucht von Stavrós. Und es sind auch wieder Italiener. Die anderen genügen uns schon vollauf mit ihrer Plapperei, und immer aus vollem Halse. Wir sitzen wieder lange Zeit draußen, bis halb elf.


 



draußen ist es immer herrlich, wenn der Schatten da ist


 



ein Kreuzfahrtschiff, das bestimmt nach Chaniá will

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