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Donnerstag, 31. Januar 2019

Heute will Annette mal das Thema Bluthochdruck in Angriff nehmen, nachdem am Montag schon wieder so hohe Werte gemessen wurden beim Blutspenden. Hier bei uns im Stadtteil gibt es ja genügend Arztpraxen. Eigentlich will sie sich ja bloß einen Termin geben lassen, aber die Praxis ist die nächsten zwei Wochen geschlossen wegen Urlaubs. Egal, dann komme ich eben in zwei Wochen wieder, sagt Annette. Wie hoch war der denn? 170 : 100. Oh Gott, oh Gott, so können wir Sie nicht wieder wegschicken, aber unser Kalender ist voll bis obenhin. Ach, jetzt lebe ich schon so viele Jahre damit, ich werde in den nächsten zwei Wochen schon nicht tot umfallen. Aber man behält Annette wirklich gleich da und misst sogar 180 : 100 und auf dem linken Arm sogar 190 : 100. Annette sagt, dass das schon zehn Jahre so ist, dass sie gar keine Beschwerden hat, aber dass sie jetzt in einem Alter ist, wo sie das Thema mal in Angriff nehmen muss. Sie wird dann auch vom Arzt befragt nach Vorgeschichten und ihrer Lebensweise. Dass Vater und Bruder ja letztlich auch daran gestorben sind, aber beide eine schlechte Lebensweise hatten im Gegensatz zu ihr, usw. Heute hätte das Labor bereits geschlossen, aber Annette soll morgen früh um sieben kommen für das volle Programm. Man macht jetzt auch noch ein EKG, und der Arzt sieht auf den ersten Blick, dass Annette Linksschenkelblock hat. Das hatte sie ihm vorher gesagt, und dass ihr Bruder das auch hatte. Ist wohl eine Erbsache. Sie bekommt Tropfen zur Senkung und Tabletten für die nächsten zwei Wochen bis zum Wiedersehen. Der Arzt will sie zu den Kardologen schicken, die die Termine nach Dringlichkeit vergeben. Er will alles in ihrer Akte auflisten und den Kardologen schicken, und die würden sich dann bei Annette melden. Gegen 13 Uhr ist Annette wieder daheim beim Herbert, der sich schon gewundert hat, wo sie denn nur abgeblieben ist.

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