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Mittwoch, 30. Januar 2019



es geht auf die kleine Fähre nach Hohe Düne

Wieder steht uns ein herrlicher Wintertag ins Haus. Im Radio sagen sie, dass das Wetter noch bis einschließlich Freitag so bleiben wird. Mehr wollen wir ja gar nicht, denn am Freitag beginnt das 10. Wintervergnügen in Warnemünde, drei Tage lang. Heute aber wollen wir mal nach Graal-Müritz fahren. Nehmen wir die kleine Fähre über die Warnow jetzt oder auf dem Rückweg? Besser jetzt, denn am späteren Nachmittag ist die Sonne weg und dann wirkt alles nicht mehr so. Erstmal müssen wir warten, bis die Fähre überhaupt kommt, denn es kreuzt gerade eine TT-Line, und als wir auf der Fähre sind, müssen wir die Stena Line abwarten, bis wir ablegen können. Aber wir lieben ja das maritime Getümmel. Drüben in Hohe Düne ist es genauso windstill wie hüben in Warnemünde. Wir wollen hier mal etwas umschauen, denn alles hat sich ja so verändert. Diese große Yachtresidenz haben wir bisher immer nur von weitem gesehen. Ganz schön pompös für so einen kleinen Fährort. Wir tun auch ein paar Schritte den Weg entlang, der zur Ostmole führt. Schöne Blicke hinüber nach Warnemünde tun sich hier auf. Dann laufen wir auch über das Gelände der Yachtresidenz, die uns an Vilamoura in der Algarve erinnert.



und schon kommt die nächste Fähre, die erstmal abzuwarten ist



Hallo Hohe Düne, wir kommen


 



dieser Fußweg führt zur Ostmole



die Yachtresidenz Hohe Düne erinnert uns an Vilamoura in der Algarve



weiter geht unsere Fahrt, vorbei an alten Kapitänshäusern



Ob die Fische wohl beißen?

Dann fahren wir weiter, durch Markgrafenheide und vorbei am alten Schinkenkrug. Graal-Müritz begrüßt uns mit den Worten "Willkommen im Seeheilbad mit Tradition", aber viel ist hier nicht los. Einen richtigen Ortskern scheint es auch nicht zu geben. Wir fahren wie damals zur Seebrücke und atmen Ostseeluft. Auf der Durchfahrt hatten wir ein altes Café gesehen, zu dem wir jetzt zurückkehren. Es ist die Bäckerei Gottschalk. Ein Duft von frischgebackenem Brot steigt uns da in die Nasen, und wo hat man das heute noch? Heute gibt es überall nur Filialen, da riecht es nirgends mehr nach Backstube. Die Wände des Caféraums erzählen von der hundertjährigen Geschichte der Familie Gottschalk, Meisterbriefe, Zeitungsausschnitte und dies und das. Der Kuchen schmeckt, und jetzt sind wir auch wieder schön warm geworden. Zurück fahren wir jetzt über die Bundesstraße. Jetzt gegen 16 Uhr kommen wir nur stockend durch Rostock, und es ist immer wieder schön, in unsere niedliche kleine Wohnung zurückzukommen.



am Schinkenkrug links ab nach Graal-Müritz



die Seebrücke von Graal-Müritz ist jetzt verwaist


 


 



Winterruhe



wir sind in der Bäckerei-Konditorei Gottschalk, die es schon seit 1914 gibt

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