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Freitag, 04. Januar 2019



die "Eiszange" vom Extremwinter vor 90 Jahren

Heute ist das Wetter hässlich, heute wären wir nicht rausgefahren nach Waldeck oder sonstwohin. Wir bleiben schön daheim, essen zu Mittag Sauerkraut mit Bratwurst und ackern uns durch die vielen Magazine, die wir in letzter Zeit angehäuft haben. Wir lesen von der Eiszange, damals im Winter 1928 auf 29. Ist ja ein komischer Zufall, dass viele Winter mit der zahl 8 auf 9 so eisig waren. Wie zum Beispiel die Winter 1928 auf 29 -- 1968 auf 69 und der viererwähnte Winter 1978 auf 79. An den kann sich Annette noch gut erinnern. Der extreme Schneeeinbruch mit Eiseskälte kam damals an ihrem 10. Geburtstag, am 29. Dezember 1978, und hielt das ganze Land sechs Tage gefangen. Was für den Rest der Bevölkerung eine extreme Notsituation war, war für Annette und ihre Freundin damals eine Riesengaudi. Die beiden sprangen vom Balkon im ersten Stockwerk - von Annettes Freundin Utes Wohnung - hinunter in den Schnee. Die Ostsee war zugefroren und die Westmole in Warnemünde wie ein Eistunnel. Na, da können wir ja froh sein, dass der jetzige Winter - 2018 auf 19, also wieder 8 auf 9 - bisher nicht so hart ist. Wobei es im Süden des Landes ja schneit und 1m Neuschnell fürs Wochenende angekündigt ist. Lawinengefahr, Evakuierungen, das volle Programm. Aber für hier oben ist für Sonntag und Montag wieder strahlender Sonnenschein vorhergesagt. Mehr wollen wir ja gar nicht.

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