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Mittwoch, 10. Januar 2018



ein Blick auf das hübsche Le-Grau-du-Roi

Wieder nur 12°C am Morgen. Die Nächte werden wieder kälter. Beim Frühstück sagt Herbert: Wenn ich so zurückdenke an all die Orte, durch die wir auf der jetzigen Fahrt gekommen sind, möchte ich in keinem davon wohnen. Darauf Annette: Ich sehe mich in diesem Sommer auch noch nicht in Frankreich. Als Badeurlaub kann man das hier vergessen . . . Am späten Vormittag gehen wir mal nach Le-Grau-du-Roi und sehen, dass wir hier schon einmal waren. Ein Postkartenmotiv ist der Leuchtturm und alles rings umher. Richtig warm ist es heute nicht. Die Fischer sind am Netzeflicken, und überhaupt ist der Ort recht authentisch und nicht ausschließlich touristisch. Die Möwen schreien und dann plötzlich schießt eine von ihnen senkrecht ins Wasser. Mit den Füßen zuerst und da, sie hat einen Fisch (von vielleicht 15cm) an ihren Füßen zappeln. Mit ihm fliegt sie aufs Dach vom Hôtel d'Angleterre (Angleterre - was für ein bescheuertes Wort für England) und tut sich gütlich am Fisch. Erstaunlich, dass nicht die anderen Möwen kommen und ihr den Fisch entreißen. Wir laufen dann auch die andere Seite des Kanals entlang. Die Parallelstraßen sind ausgestorben - alle Rolläden heruntergelassen.


 



wir wandeln am Kanal entlang



die Fischer sind immer fleißig



drüben im Nachbarort La Grande Motte haben sich vor 50 Jahren die Architekten ausgetobt


 


 



auf der anderen Seite des Kanals



wir verlassen Le-Grau-du-Roi

Unsere Fahrt geht dann weiter, und wir sind ja nun im Languedoc. Wir halten uns immer in Richtung Sète, fahren auch durch die Stadt hindurch, was immer wieder schön ist. Hier blühen auch schon die ersten Osterglocken. Was für ein Anblick jetzt im Januar. Überhaupt ist es hier in Sète richtig warm und südlich, ganz anders als noch heute Vormittag. Es geht dann auf die schmale Küstenstraße bis zum Stellplatz 3 Digues. Die Schranken öffnen sich nicht, bis wir lesen, dass wir zuerst ein Ticket ziehen und bezahlen müssen am Haupthäuschen. Nur mit Bankkarte, nicht mit Bargeld. Eine Nacht kostet jetzt 6,66 EUR, in der Hauptsaison 11,66 EUR. Dann sind wir auf dem Gelände, wo drei Wohnmobile stehen. Wenig später, vielleicht zehn Minuten später, kommt ein dickes Monster von einem Wohnmobil, ein Sattelauflieger mit dicker Wohnkabine hintendran. Bestimmt 12m lang, meint Herbert. Und dabei steht an der Einfahrt ganz groß, dass die Plätze 6m x 3,5m groß sind. Das dicke Monster - es sind Schweizer - bleibt in der Einfahrt stecken, kann nicht mehr vor noch zurück. Ist schon hier und da angestoßen. Herbert geht mal hin und schaut, ob er helfen kann. Der Schweizer sagt, dass der Platz laut Reiseführer für Fahrzeuge bis 10m ausgelegt seien. Der Schweizer muss dann die komplette Stoßstange abbauen, damit er sich nicht die vielen Rücklichter kaputtfährt. Das ganze dauert bestimmt anderthalb Stunden. Derweil brät Annette das Stück Lachs (fast 600g) und wir sind froh, nicht zehn Minuten später hier eingetrudelt zu sein. Irgendwann sind die Schweizer durch durch die enge Einfahrt. Mit so einem Riesenfahrzeug ist man doch nur eingeschränkt. Gegen halb sechs fällt uns ein, dass wir ja noch ein Foto vom Strand machen müssen, schnell noch, bevor die Sonne untergeht. Ein herrlicher Sonnentag geht zu Ende.



und hier endlich mal ein Foto der Flamingos, die überall im Flachwasser stehen



wir erreichen Sète



Durchfahrt durch Sète


 



hoppala, das wird ein schwieriges Unterfangen jetzt



so stehen wir auf dem Stellplatz 3 Digues



ein Blick auf den Strand abends um halb sechs



unsere Tagesroute ca. 64km

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