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Donnerstag, 19. Januar 2017



ganz allein stehen wir hier unter bedecktem Himmel

Heute ist das Wetter so wie es für gestern angekündigt war. Bedeckter Himmel und richtig kalte Luft. Am Morgen müssen wir die Heizung eingeschaltet lassen und können sie nicht so gegen 9 Uhr ausmachen, wenn üblicherweise die Sonne kommt. Heute kommt sie nicht. Heute ist unser Vodafone auch schon wieder abgelaufen; wir hatten das Anfang Januar ja nur für 15 Tage gebucht, weil wir nicht wussten, wie lange wir uns noch in Portugal aufhalten werden und wie das Wetter mitspielt. Annette geht jetzt mal allein nach Quarteira und zur Post, wo man das Guthaben wieder aufladen kann. Richtig dick angezogen, viel mehr als gestern, wo die Weste ausgereicht hatte. Heute ist Quarteira wie ausgestorben; niemand sitzt in den Straßencafés. Ein einziger Mann läuft in kurzen Hosen herum. Mei, wie lange das bei der Post dauert, obwohl alle sechs Schalter geöffnet sind. Dann noch schnell drei Bücher getauscht und wieder auf den Heimweg gemacht. Das letzte Stück am Strand entlang geht so ein eisiger Wind genau am Nacken entlang, dass Annette sogar noch die Kapuze aufsetzt. Als sie wieder daheim ist, schaltet Herbert gerade in diesem Moment die Heizung wieder ein. Wir igeln uns an Bord ein, aber so gegen 14 Uhr wird es draußen hell. Fünf Männer kommen in einem Minibus hier an, machen ein großes Grillfeuer, ziehen sich dann Badehosen an und laufen mit großem Gejohle und mit Badetüchern hinunter zum Strand und ins Wasser. Anschließend essen sie ihr gegrilltes. Ja, und um 16 Uhr Ortszeit kommt die Sonne und können wir sogar wieder draußen sitzen. Was für eine Pracht. Nur gut, dass wir heute Vormittag nicht weitergefahren sind, denn ein besseres Plätzchen als dieses hier erwartet uns in der Ostalgarve wohl nicht mehr. Wenn, dann sind die guten Plätze auch alle überlaufen

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