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Mittwoch, 11. Januar 2017



weiter geht es auf der Nationalstraße

Kaum zu glauben, aber es ist wieder völlig windstill. Und gegen 11 Uhr sind unsere Bordbatterien voll, und die ganzen Internetgeräte ja sowieso schon seit gestern. Wir können also weiterziehen. Unser Ziel ist Quarteira, kurz hinter Vilamoura. Auf der Nationalstraße halten wir noch bei einem der vielen Stände, an denen Orangen und Mandarinen verkauft werden. Drei Säcke für 5 EUR. Die Säcke wiegen bestimmt jeweils 3kg, und darum kommt Annette erstmal nur mit zwei Säcken zurück ans Auto. Herbert sagt, ach, dann nimm halt noch den dritten. Jetzt haben wir Mandarinen und Orangen bis Ostern, aber man will den alten Leutchen, die sich mit ihrer Ernte an den Straßenrand stellen, ja auch einen Gefallen tun. Wir fahren dann weiter und biegen ab nach Vilamoura. Die Fahrt dorthin ist immer sehr schön; alles so gepflegt mit der vielen Vegetation. Macht bestimmt viel Arbeit und braucht Unmengen Wasser. Über Vilamoura geht es weiter nach Quarteira.



drei Sack Orangen oder Mandarinen für 5 EUR



ein kurzer Blick aufs schicke Vilamoura



Ankunft in Quarteira



es geht durch einen Pinienhain

Es ist eine unglaubliche Hitze an Bord. Draußen lesen wir mal 17°C, mal 24°C. Wir können nicht glauben, dass es im Sommer auf Kreta noch viel heißer war und dass wir das überlebt haben. Die Durchfahrt durch Quarteira ist ganz gut; es ist ganz schön was los, weil heute ja Markttag ist. Etwas außerhalb biegen wir ab zum Praia do Loulé Velho, kommen dann erstmal durch ein schickes Wohngebiet und anschließend durch einen Pinienhain. Was für eine Landschaft. Vorbei geht es an einer Lagune und hin zur Steilküste, na ja, so steil ist die Küste jetzt wirklich nicht, aber auch nicht ebenerdig zum Strand. Wir parken zwischen den Pinien, die auf Sandboden stehen. Der Duft von Nadelwald steigt uns in die Nasen, herrlich. Wir tun auch ein paar Schritte in beide Strandrichtungen, kehren dann aber um und sitzen bei uns am Platz. Mehrere Leute, die an uns vorbeigehen, bewundern uns um das schöne Plätzchen, das wir haben. Besonders ein jüngerer Portugiese, der sehr gut deutsch spricht. Es ist ein wunderbarer Nachmittag, eigentlich wieder ein Tag, an dem man sich selbst sagen muss, wie schön das Leben doch sein kann, und dass man das alles nicht als selbstverständlich ansehen sollte. Abends sind alle Tagesausflügler weg, dann haben wir den Strand für uns allein. Jetzt sieht alles aus wie Hexenwald.



so haben wir uns hingestellt



besser als im Kino



wir tun auch gleich mal ein paar Schritte



wir essen die ersten Mandarinen vom Großeinkauf



das 100. Foto des Jahres



das Abendlicht ist mal wieder spektakulär



später, im Dunkeln, sind die windschiefen Pinien wie Hexenwald


 



unsere Tagesroute ca. 33km

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