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Sonntag, 08. Januar 2017



wir verlassen Praia da Marinha

Nachdem der Wind gestern ziemlich heftig war und wir uns nur im Windschatten aufhalten konnten, wollen wir heute mal weiterziehen. Über Senhora da Rocha kehren wir zur Nationalstraße zurück, fahren über Alcantarilha und biegen ab nach Armação de Pêra. Dort wollen wir uns aber nicht auf den Parkplatz stellen, wo die Wohnmobile sind (und wo man keine Stühle etc. herausstellen kann, weil es dann als Camping gilt), sondern außerhalb des Ortes am Strand, dem Praia Grande de Pêra. Schön, dass es seit Tagen nicht mehr geregnet hat und der Boden hier schön trocken ist. Zuerst fahren wir zum falschen Parkplatz, also da, wo man den Strand nicht sehen kann; der andere Parkplatz ist dann besser, parallel zum Strand. Wir warten mit dem Losgehen bis Mittag, weil wir gern mal wieder essen gehen wollen. Wir gehen am Strand entlang, und an einer Stelle ist eine Art Lagune, wo das Meerwasser hineinfließt. Die Wellen sehen harmlos aus, und doch warten wir mit dem Durchwaten durch den nassen Sand, bis keine Welle kommt. Halb durch die schmale Stelle hindurch holt uns dann doch noch eine Welle ein und macht unsere Schuhe nass. Mist, die Hosenbeine auch. Jetzt müssen wir doch noch aus unseren Schuhen heraus, wozu wir zuerst zu faul waren. Am Ortsanfang ziehen wir sie wieder an, aber ohne Socken. Der Platz, wo die Wohnmobile stehen (für 1,50 EUR/Tag) ist ziemlich voll, das hatten wir schon von weitem gesehen. In mehreren Reihen stehen sie jetzt, und man den Platz sogar erweitert um eine weiter hinten liegende Fläche. Aber man darf da halt nur parken, nichts herausstellen.



Ankunft am Praia Grande de Pêra


 



der helle Fleck da hinten halbrechts, das sind wir



Ankunft in Armação de Pêra - da rechts stehen die Wohnmobile



wir bummeln die Promenade von Armação de Pêra entlang

Wir laufen die Promenade einmal entlang. Ganz schön viel los hier. Vielleicht bringen die Wohnmobilisten doch einiges Leben in den Ort. Am Ende kehren wir wieder ins Restaurante Lota ein, ganz am Anfang der Promenade von Armação de Pêra. Vorher fragen wir, ob sie Arroz do Tamboril (Seeteufelreis) haben. Haben sie, also bestellen wir das gleich mal. Dazu ein Glas Rotwein für den Herbert. Er will dann aber lieber Weißwein, also läuft Annette schnell wieder nach drinnen - Could you make it a glass of white wine instead? - In Spanien hätten wir das gar nicht erst versucht, da hätte sich Herbert mit Rotwein begnügen müssen. Für die Wartezeit empfiehlt man uns einen Teller mit kleinen Vorspeisen. Niedlich, das ganze, auf einem Stück Schiefer serviert. Alles schmeckt sehr gut, und der Reistopf ja sowieso. Und was das Wetter angeht, so können wir uns ja wirklich nicht beklagen, Sonne satt, wenn auch manchmal windig. Am Strand gehen wir dann wieder heimwärts. Das Wasser ist stark zurückgegangen (fünf oder sechs Meter); jetzt ist Ebbe. Bei uns an Bord sind es 31°C, bei offener Schiebetür dann 24°C. Wir stellen die Schuhe nach draußen zum Trocknen und haben noch einen schönen Restnachmittag. Abends ist hier keine Menschenseele. Wir stehen mit dem Rücken nach Armação de Pêra, sodass wir die vielen Häuser nicht sehen. Wir sehen nur die Dünenlandschaft.



Eindrücke von Armação de Pêra


 



im Restaurante Lota an der Promenade



Reistopf mit Seeteufel


 



es geht wieder heimwärts


 



unsere Tagesroute ca. 17km

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